Einigung zur Gebührensenkung für Automaten Geld

Wer heute Geld am Automaten holt, zahlt je nach Bank horrende Gebühren. Ein zähes Ringen um eine Einigung bei der Erhebung vom Bankautomat-Gebühren hat jetzt ein vorläufiges Ende gefunden.

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„Ah, Mist, der Geldbeutel ist leer. Ach, macht ja nichts, gleich da drüben ist je ein Bankautomat.“ Und schon ist man forschen Schrittes auf dem Weg. Geldkarte in den Schlitz gesteckt, die Pin eingegeben, Betrag gedrückt, bestätigen und schon kommt das Geld aus dem Automaten. Ganz unabhängig davon, ob man Kunde bei eben dieser Bank ist oder auch nicht.

Sechs Euro für 20

Der Schock kommt dann mit dem Lesen des nächsten Kontoauszugs. Denn bisher sahnen die Banken ganz schön ab, wenn man als Fremdabheber Geld aus dem Automaten zieht. Gebühren von mitunter sechs Euro sind keine Seltenheit. Oft ist das beim Abheben selbst nicht ersichtlicht. Deshalb fährt man als Kunde immer besser, wenn man einen Automaten der eigenen Bank oder eines Bankverbundes wählt. Hier ist das Geldziehen meistens kostenlos. Als Bankkunde war es daher bisher sinnvoll, bei der Wahl der Bank darauf zu achten, dass ein Automat in der Nähe des eigenen Umfelds ist.


Günstiger ab 15.01.2011

Aber jetzt soll sich bald alles ändern. Ab 2011 wird alles einfacher und billiger. Denn nach langem und zähem Ringen um eine Einigung zum Thema Gebührenerhebung beim Geldziehen am Automaten, haben sich die Banken jetzt geeinigt. Zum Vorteil des Kunden: Ob Sparkasse, Volks- oder Raiffeisenbank – wer sich Geld an der Maschine einer privaten Bank holt, muss ab Januar 2011 nicht mehr mehr als 1,95 Euro zahlen. Außerdem wird die Gebühr, die für die Bargeldabhebung berechnet wird, vor der Auszahlung angezeigt. Das kostenlose Ziehen an Banken eines Bankverbundes bleibt weiterhin kostenlos.

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