Ein Antrag auf Berufsunfähigkeitsversicherung wird oft abgelehnt

Über 200.000 Anträge für eine Berufsunfähigkeitsversicherung wurden im Jahr 2005 abgelehnt. Ein Gang zum Psychiater oder Rückenschmerzen können schnell zur Ablehnung des Antrags für eine BU Rente führen.

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Eine Berufsunfähigkeitsversicherung wird von Experten als wichtige Absicherung dargestellt. Dies ist sicherlich richtig, sieht man die Anzahl der Berufsunfähigen Menschen in Deutschland. Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist eigentlich eine notwendige Versicherung, nur viele Menschen bekommen keinen Schutz und werden von den Versicherungen abgelehnt. Rückenschmerzen oder psychische Probleme reichen schon für eine Ablehnung des Antrags zur Berufsunfähigkeitsversicherung. Psychische Erkrankungen sind inzwischen mit etwa 1/3 aller Fälle die Hauptursache für eine Berufsunfähigkeit.

Viele Anträge werden abgelehnt

Im Jahr 2005 wurden allein 200.000 Anträge auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgelehnt. Es sollte deshalb auch ein Schutz gegen Berufsunfähigkeit frühzeitig abgeschlossen werden, zu Zeiten in denen man noch gesund ist. Je jünger der Antragsteller ist, desto günstigere Berufsunfähigkeitsversicherungen bekommt er.

Anhebung des Renteneintrittsalters

Durch die Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre gibt es schon Versicherungsgesellschaften, die auch bis zu diesem Alter den Schutz gegen Berufsunfähigkeit anbieten. Bei den bestehenden Verträgen tun sich die Versicherer noch schwer diese zu verlängern, mit der Begründung dass die Nachfrage der Kunden bisher fehlt. Wie hoch eine Berufsunfähigkeitsversicherung sein sollte ist eine gute Frage. Man sollte davon ausgehen, dass der Lebensstandard nach einer Berufsunfähigkeit erhalten bleibt. Da die gesetzliche Absicherung bei der Berufsunfähigkeit sehr gering ist, sollte privat vorgesorgt werden.

Lebensumstände ändern sich

Da sich die Lebensumstände jedes einzelnen ändern kann, wenn zum Beispiel geheiratet wird und Kinder unterwegs sein, sollte diese Versicherung flexibel sein um sie den veränderten Umständen anzupassen. Dabei sollte wieder darauf geachtet werden, dass die Anpassung nicht an eine erneute Gesundheitsprüfung gekoppelt ist, die sich ja inzwischen geändert haben kann. Bei dem Antrag zur Berufsunfähigkeitsversicherung sollten alle Gesundheitsfragen genau beantwortet werden, gegeben falls auch nach Rückfrage beim Hausarzt. Bei einer BU Rente zahlen Versicherungen über die gesamte Dauer sehr hohe Beträge, deshalb wird da sehr genau geprüft ob der Versicherte eventuell was verschwiegen oder vergessen hat.


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