Eigenheim Probleme – Vom Traum zum Alptraum

Schaffe, schaffe – Häusle baue! Der Traum vom Eigenheim wird schnell zum Alptraum, wenn der Pfusch am Bau Einzug hält oder in zahlreichen Fällen sogar regiert. Als Bauherr bleibt einem nur rechtzeitig zu reagieren.

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Wände mit Rissen, undichte Fenster und Feuchtigkeitsschäden sind keine Seltenheit bei der Realisierung eines Eigenheims. Am Bau gibt es an Pfusch nichts, was es nicht gibt … Nur – wenn der Bauherr noch während des Hausbaus das Ganze am liebsten wieder einreißen würde, wurde aus dem ehemaligen Traum der eigenen vier Wände ein realer Alptraum.

Mängel – was ist das!?

Sobald eine Werkleistung die vereibarte Beschaffenheit nicht oder nur unzureichend erfüllt, liegt ein Mangel am Bau vor. Details der Werkleistung legen die Vertragsparteien normalerweise in einer Beschaffenheitserklärung fest. Wurde keine Beschaffenheit vereinbart, ist die Leistung unzureichend bis mangelhaft, wenn sie den im Vertrag vorausgesetzten Gebrauch nicht Folge leistet. Ein Mangel liegt aber auch dann vor, wenn die Ausführung nicht den Regeln entspricht, die landauf landab allgemein akzeptiert werden.

Vergütung ist das einzige Druckmittel

Solange einzelne Bauabschnitte in der Ausführung nicht der getroffenen Abmachung entsprechen, werden keine Rechnungen bezahlt. Das funktioniert aber nur, wenn die einzelnen Bauabschnitte auch fachmännisch begutachtet werden. Die Vergütung ist das einzige Druckmittel des Bauherren, das er auch zu seinen Gunsten einsetzen sollte, wenn Pfusch am Bau praktiziert wurde. Denn wird einfach weitergebaut, können etwaige Mängel überhaupt nicht mehr festgestellt werden. Die Konsequenz daraus ist dauerhafter Ärger – denn spätestens nach geraumer Zeit bleibt dem Bauherren nichts anderes mehr übrig als zu flickschustern oder mit den Mängeln zu leben ….

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