Eigenanteil

Definition:  Eigenanteil: Zuzahlung zu bestimmten medizinischen Leistungen.

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Nicht alle Kosten werden von den gesetzlichen Krankenversicherungen übernommen. Wer z. B. vom Orthopäden Massagen oder Krankengymnastik verschrieben bekommt, muss hier eine Zuzahlung leisten. Diese macht meist zehn Prozent der entstehenden Kosten aus. Alles, was die Anwendungen darüber hinaus kosten, zahlt die Kasse. Das Eigenanteil-Prinzip gilt auch für die Kosten für Zahnersatz, stationäre Aufenthalte in Krankenhäusern oder Rehaeinrichtungen und viele andere medizinische Heil- und Hilfsmittel, wobei die Berechnung hier von Fall zu Fall variieren.

Freistellung Eine Freistellung ist unter bestimmten Umständen möglich und bei der jeweiligen Krankenkasse zu erfragen. Zu verwechseln ist der Eigenanteil nicht mit der Zuzahlung oder der Praxisgebühr. Diese Kosten treffen alle gesetzlich Versicherten unabhängig von einer speziellen Versicherungsleistung.

Selbstbeteiligung Einen Eigenanteil gibt es aber nicht nur bei Krankenversicherern, sondern auch bei anderen Versicherungsbereichen, wie z. B. der KFZ-Versicherung. Hier wird der Eigenanteil zur Selbstbeteiligung und beschreibt den Betrag, den man im Versicherungsfall selbst bezahlen muss. Je höher die Selbstbeteiligung, desto günstiger der Versicherungsbeitrag.


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