Ehrenamt – richtig versichern

Immer mehr Deutsche engagieren sich in Ehrenämtern und leisten so wichtige Hilfe vor allem im sozialen Bereich. Für die eigene Sicherheit sollten man sich aber richtig versichern.

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Das Ehrenamt hat weltweit eine lange Tradition. Immer schon gab es Menschen, die in ihrer Freizeit Hilfsbedürftigen helfen wollen. Die Bedeutung der Ehrenamtlichen für Deutschland ist aber auch heute noch nicht zu unterschätzen. Immerhin ist heute ungefähr jeder Dritte in den verschiedensten Bereichen ehrenamtlich tätig. So gibt es sie z. B. in Sport- und Kulturvereinen, Kirchen, im Natur- und Tierschutz, bei der Telefonseelsorge, in Krankenhäusern und Altenheimen, aber auch beim Katastrophenschutz und der freiwilligen Feuerwehr. Ohne die selbstlosen, helfenden Hände würden viele dieser sozialen und kulturellen Bereiche brachliegen.

Gesetzlich reicht oft nicht

Um sich rechtlich korrekt ehrenamtlicher Mitarbeiter nennen können, muss man fünf eindeutig definierte Punkte erfüllen: Ein Ehrenamt ist immer freiwillig und wird unentgeltlich ausgeführt; es wird regelmäßig und organisiert ausgeübt und dient den Mitmenschen. Das zu wissen, ist wichtig für die richtige Versicherung. Denn auch dem Besten kann mal was passieren. Seit 2005 ist zwar jeder Ehrenamtliche durch die gesetzliche Unfallversicherung geschützt, sie greift aber nur, wenn der Unfall auch wirklich während der Ausübung oder auf dem Hin- oder Rückweg geschehen ist.


Monatliche Rente

Dann allerdings bekommt der Verunglückte ab einer 20 %igen Erwerbsminderung sogar eine monatliche Rente. Leider gilt der gesetzliche Unfallschutz nicht 24 Stunden lang und auch im Ausland greift er nicht. Deshalb sollten Verbraucher, die sich so selbstlos für die Mitbürger engagieren, überlegen, ob sie nicht noch eine Berufsunfähigkeits- oder eine zusätzliche private Unfallversicherung abschließen. So ist auch der Ehrenamtliche für den Fall der Fälle abgesichert.

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