Ehevertrag nützlich bei Kredit und Immobilien

In Deutschland gibt es sehr viele Scheidungen umso nützlicher ist vor der Hochzeit ein Ehevertrag, damit bei einem Kredit oder bei Immobilien alles geregelt ist.

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Es ist schwer seiner Angebeteten mitzuteilen dass vor der Hochzeit noch einen Ehevertrag unterschrieben werden muss aber so unangenehm dies zu diesem Zeitpunkt ist, so hilfreich kann der Ehevertrag später sein, wenn es um Kredit oder auch Immobilien geht.

Immobilien – Streit vorprogrammiert

Gerade bei Immobilien gibt es meistens großen Streit, denn wenn nichts geregelt ist gilt unter Ehepaaren die Zugewinngemeinschaft. Ist das Haus vor Jahren beispielsweise für 300.000 Euro gekauft worden und hat heute einen Wert von 360.000 Euro, hat jeder davon 180.000 Euro. Da aber meist noch Schulden und Kredite da sind und ein Partner allein die Finanzierung des Hauses, mit der Auszahlung an den ehemaligen Partner, nicht stemmen kann, muss das Haus verkauft werden. Solche Zwangsverkäufe bringen oft nicht mal den Wert der Immobilie, deshalb sind Regelungen für die Immobilie auch im Ehevertrag erforderlich. Solche Regelungen können auch schon dann festgehalten werden, wenn noch nicht mal das Eigenheim geplant ist.

Viele Ehen werden geschieden

In Deutschland werden sehr viele Ehen geschieden, laut den Daten des Statistischen Bundesamtes wurden in Deutschland im Jahr 2007 rund 369.000 Ehen geschlossen aber auch 187.000 Ehen geschieden. Wird schon eine Immobilie in die Ehe mit gebracht sollte im Ehevertrag eine Gütertrennung vereinbart werden, dann bleibt nach einer Trennung auch das Objekt in den Händen des Eigentümers, ansonsten gilt wieder die Zugewinngemeinschaft. Im obigen Fall müsste der Eigentümer dann 30.000 Euro an seinen Partner ausbezahlen, für die Immobilie die er in die Ehe mitgebracht hat. Es macht Sinn dabei auch einen Rechtsanwalt zu Rate zu ziehen, damit alles wasserdicht ist.

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