Dynamik Unfallzusatzversicherung in der Lebensversicherung

Oft ist man enttäuscht, wenn zum Ende einer Lebensversicherung die Auszahlung doch geringer ausfällt als gedacht. Dies kann unter Umständen an einer Unfallzusatzversicherung liegen, die eigentlich unnötig ist. Die Dynamik in der Lebensversicherung hat Vorteile und Nachteile.

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Viele Lebensversicherungen, die auch für die Altersvorsorge gedacht sind, wurden bei Abschluss mit teilweise unnötigen Extras versehen, wie zum Beispiel einer Unfallzusatzversicherung oder doppeltem Todesfallschutz.

Doppelte Todesfallsumme

Wird bei einer Lebensversicherung eine Unfallzusatzversicherung eingebaut, die das doppelte der Versicherungssumme im Todesfall auszahlt, schmälert dies die Rendite und Ablaufleistung der Lebensversicherung und nützt eigentlich nur dem Vertreter weil es dafür teils gute Provisionen gibt. Wenn eine solche Zusatzversicherung eingeschlossen ist, sollte überlegt werden, diese auch rauszunehmen, da man dies wenn nötig mit einer Risikolebensversicherung besser abdecken kann und diese wird nicht nur bei Unfalltod bezahlt.

Dynamik nicht immer akzeptieren

Manche Lebensversicherungen sind mit einer Dynamik ausgestattet, die jedes Jahr den Beitrag um einige Prozente erhöht. Dies jedes Jahr mitzumachen, würde den Beitrag in astronomische Höhen irgendwann treiben. Deshalb sollte eine Dynamik entweder rausgenommen werden und das zusätzliche Geld in eine andere Anlage investiert werden oder die Dynamik nicht jedes Jahr annehmen. Zweimal hintereinander kann man die Dynamik ablehnen, nach dem 3. Mal hintereinander fällt sie ganz raus. Das gute an der Dynamik ist die Erhöhung der Versicherungssumme ohne Gesundheitsprüfung. Um bei einer Lebensversicherung mehr Geld rauszuholen, sollte wenn möglich der Beitrag jährlich bezahlt werden, da dann die Ablaufleistung um einiges höher ist.

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