Direktversicherung und Erziehungszeit ( Erziehungsurlaub )

Direktversicherung muss unter Umständen auch in der Erziehungszeit weiter bezahlt werden.

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Ein Arbeitgeber hatte seinen Angestellten eine Direktversicherung bezahlt. Die Direktversicherung ist eine Form der betrieblichen Altersversorgung und ist häufig in Firmen zu finden. Der Arbeitgeber musste nach einem Urteil einer Angestellten auch eine Direktversicherung ( Betriebliche Altersversorgung ) während der Erziehungszeit ( Erziehungsurlaub ) bezahlen.

Vertraglich zugesagt

In diesem Fall hatte ein Firmenchef seinen Mitarbeitern die Zahlung von Beiträgen zu einer Direktversicherung vertraglich zugesagt. Als sich dann bei einer Mitarbeiterin Nachwuchs ankündigte, beanspruchte die Mitarbeiterin die gesetzlich vorgesehene Erziehungszeit. Die Firma wollte dann in dieser Zeit der Mitarbeiterin die Beiträge zur Direktversicherung nicht weiterbezahlen und da keine Einigung möglich war, landete der Fall vor Gericht.

Beiträge und Schadensersatz

Die Firma wurde da verurteilt die ausstehenden Beiträge zu der Direktversicherung nachzubezahlen und zusätzlich noch, da die Versicherungszeit unterbrochen war und deshalb auch nicht die gleichen Bedingungen wie vorher hatte, musste die Firma noch Schadensersatz bezahlen.

Grundsätzlich

Arbeitnehmer die ihre Direktversicherung selber bezahlen, können während der Elternzeit die Betriebliche Altersversorgung privat selber weiterführen, da muss die Firma die Beiträge nicht übernehmen, im oben genannten Fall war es wohl nur durch die vertragliche Zusage des Arbeitgebers an seine Arbeitnehmer.

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