Direktversicherung und das Ende der Sozialversicherungsfreiheit

Im Jahr 2008 wird die Sozialversicherungsfreiheit in der Direktversicherung gestrichen, so war es überall zu lesen. Umso überraschender nun der Vorstoß von Bert Rürup, dass dies doch noch nicht ganz endgültig sein könnte.

Eigentlich ist es beschlossene Sache dass im Jahr 2008 bei der Direktversicherung die Sozialversicherungsfreiheit gestrichen wird.
Doch Bert Rürup sieht Chancen um dies noch zu verhindern.
Er sieht die Direktversicherung mit der Entgeltumwandlung als eine Erfolgsstory, die nach seiner Meinung mehrheitlich von Geringverdienern genutzt wird im Gegensatz zur Riester Rente, die sich mehr für hohe Einkommensklassen lohnt.

Dass die Sozialversicherungsfreiheit eventuell verlängert wird hängt von den Versicherungen ab, die Argumente bringen soll, da das Bundesarbeitsministerium offen für Argumente gegen diese Streichung ist.

Wenn der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft Daten vorlegen könne, die Rürups Einschätzung über die Verteilung der Direktversicherung und Riester Rente belegen, könnte eine Verlängerung der Sozialversicherungsfreiheit noch möglich sein, so Rürup.

Ich selbst teile diese Einschätzung von Herr Rürup nicht, da sich gerade die Direktversicherung bei Menschen mit hohem Einkommen am besten vermarkten lassen.

Dem Kunden bei einem Termin zu zeigen dass er bei seiner Steuerlast von 100 Euro Beitrag effektiv nur ca. 60 Euro monatlich bezahlt durch seinen hohen Spitzensteuersatz war in dem Bereich der betrieblichen Altersvorsorge schon immer ein gutes Argument.

Aber wie auch immer freut es mich, dass die Streichung der Sozialversicherungsfreiheit noch nicht 100 prozentig durch ist und deshalb besteht immer noch Hoffnung.