Die richtige Versicherung im Winterurlaub – Haftpflicht

Endlich liegt Schnee. Für viele heißt's jetzt rauf auf Bretter, Skier und Schlitten und ab auf die Piste. Leider birgt gerade der Wintersport unabsehbare Gefahren. Die richtige Versicherung ( Haftpflicht ) gehört deshalb auf jeden Fall ins Reisegepäck auf den Weg ins Schneeparadies.

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Für viele ist der Winterurlaub die beste Reisezeit der Welt. Was solche Schneebegeisterte dann leisten, ist mit dem Alltag das Jahr über kaum zu vergleichen. Sie stehen schon früh am Morgen, wenn noch Nacht herrscht über den Bergen auf und frühstücken. Dann schwingen sie sich in eine monströse Montur, mit Schuhen, die sich zum Laufen nur bedingt eignen und hetzen Richtung Piste. Der Erste sein, darum geht es. Der, der den Schnee noch jungfräulich unter den Füßen hat. Schlimm, wenn man dann gleich bei der ersten Abfahrt ins Trudeln kommt und sich oder andere gefährdet oder gar verletzt.

Kein Beinbruch So ging es dem Familienvater aus dem Schwabenland. Mutter und Kind warteten unten am schweizerischen Hang auf den Papa vergebens. Sie fanden ihn in der örtlichen Arztpraxis mit gebrochenem Bein. Er wartete auf den Krankenwagen, der ihn in die nahegelegene Klinik bringen sollte. Zum Glück hatte der umsichtige Geschäftsmann schon vor Jahren eine private Auslandskrankenversicherung abgeschlossen. Die hat alle Arztrechnungen beglichen und auch den Rücktransport nach Hause bezahlt. Mit dauerhaften Schäden musste er nicht kämpfen. Wäre das aber der Fall gewesen, wäre seine private Unfallversicherung gemäß den individuellen Vereinbarungen eingesprungen. Beim Abschluss sollte man generell auf die Übernahme von Bergungskosten bestehen.

Haftpflicht im Schnee
Absolute Pflicht für jeden Wintersportler ist natürlich die private Haftpflichtversicherung, die generell zur Versicherungsgrundausstattung eines jeden gehört. Und zwar ganzjährig, nicht nur in der kalten Jahreszeit. Speziell im Wintersport aber, ist die private Haftpflichtversicherung immer dann wichtig, wenn man womöglich einen anderen Wintersportler verletzt oder ein Wintersportgerät beschädigt. Grundsätzlich kommt die Haftpflicht für die Schäden auf, die einem anderen zugefügt werden. Dazu gehören Behandlungskosten, mögliches eingefordertes Schmerzensgeld und andere angemessene Kosten. Da ein Versicherungsunternehmen sich selbst natürlich vor zu hohen Kosten schützen will, wird sie gegen überhöhte Forderungen Einspruch einlegen bzw. den Sachverhalt prüfen. Für den Schadensverursacher gilt, die Versicherung umgehend über den Schaden zu informieren und alle Angaben, die zur Klärung notwendig sind, zu machen.


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