Die private Pflege von Angehörigen

Viele Personen, die Pflege benötigen, haben den Wunsch, diese Pflege zu Hause privat von Angehörigen oder Familienmitgliedern erledigen zu lassen. Um Überforderungssituationen jedoch von vorneherein zu vermeiden, sollte man den Pflegebedarf der zu pflegenden Person richtig einschätzen, um dann zur Ergänzung professionelle Pflege hinzuzuziehen.

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Für viele Personen, die im Alter oder aus einem Unfall heraus pflegebedürftig werden, ist die private Pflege von Angehörigen der größte Wunsch. Um dies tatsächlich zu realisieren, bedarf es guter Vorausarbeit und Absprachen innerhalb des privaten Pflegekreises.

Welche Aufgaben können tatsächlich übernommen werden

Für eine nicht ausgebildete Pflegeperson ist die Pflege eines Angehörigen zu Hause, selbst mit Hilfe weiterer unausgebildeter Angehöriger, meistens unmöglich. Man sollte untereinander Besprechen, wer wann Zeit hat und wer welche Aufgaben übernehmen kann oder will. Außerdem sollte geklärt sein, falls eine Person allein die Hauptpflege übernimmt, wer diese ersetzt, sollte sie wegen Urlaub oder Krankheit ausfallen.

Professionelle Pflegedienste hinzuziehen

Sollte es nicht möglich sein, die Pflege zu Hause privat durchzuführen, so muss die zu pflegende Person nicht gänzlich auf die Pflege der Angehörigen verzichten. Es gibt die Möglichkeit, professionelle Pflegedienste nur für bestimmte Aufgaben oder nur zu bestimmten Zeiten hinzuzuziehen, sodass die Angehörigen trotzdem noch einen Teil der Pflege übernehmen. Dies ist vor allem unabdingbar, wenn auf Grund eines schweren Krankheitsbildes keiner der Angehörigen eine qualitativ hochwertige Pflege bieten kann.

Überlastungssituationen

Ein weiterer nicht zu vernachlässigender Punkt ist, dass die Pflegepersonen sich bei der Pflege wohlfühlen und nicht überlastet sind. Die pflegebedürftige Person darf auf einen Fall unterversorgt werden, und es ist nichts Schlimmes, wenn man sich professionelle Unterstützung sucht.

Urlaub für die Pflegeperson Um nicht völlig überlastet zu sein, sollte sich die Pflegeperson auch mal eine Auszeit nehmen und Urlaub machen. Hierzu muss entweder abgeklärt werden, wer die Pflege der zu pflegenden Person weiterführt oder die pflegebedürftige Person wird in einer stationären Institution zeitweise untergebracht.

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