Die Haushaltshilfe von der Krankenkasse

Ist Mutti krank, kränkelt auch der Haushalt. Deshalb gibt es die Möglichkeit für diese Zeit eine Haushaltshilfe auf Kassenkosten zu beschäftigen. Aber: Die Unterschiede bei den Krankenversicherungen sind hier groß.

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Mutti, ach Mutti – fahr bloß nicht nach Kentucky. Denn ist die Mami nicht da, tanzen nicht die Mäuse auf dem Tisch, sondern in den meisten Fällen bricht zu Hause das Chaos aus. Natürlich, die ordnende Hand fehlt, die Vati pünktlich zur Arbeit schickt, den Nachwuchs noch vor der Schule fertig macht sowie Haushalt und Familienmanagement gleichermaßen professionell wie liebevoll schmeißt.


Qualifizierte Fachkraft für Küche, Bad und Kinderzimmer

Wie im Fall der 30jährigen dreifachen Mutter, die an einem Burnout erkrankte und vier lange Monate in einer psychiatrischen Klinik verbrachte. Die Kinder waren wie die Orgelpfeifen – das älteste zehn Jahre, das mittlere sechs Jahre und das jüngste gerademal sieben Monate. Der Vater war natürlich voll berufstätig und keinesfalls in der Lage für den gesamten Zeitraum Haushalt und Kindererziehung zu übernehmen. Zum Glück half die Sozialarbeiterin der Klinik der Familie auf die Sprünge. Sie informierte die beiden über die Möglichkeit der Haushaltshilfe auf Kassenkosten. Sie beantragten dies sofort und schon wenige Tage später kam eine mollige, etwas ältere Omi zum Vorstellungsgespräch. Resolut übernahm die qualifizierte Fachkraft Küche, Bad und Kinderzimmer zur vollsten Zufriedenheit aller.

Insistieren lohnt sich

Leider reagiert nicht jede Krankenkasse so prompt wie die der 30jährigen Mutter. Außerdem sind die Voraussetzungen je Versicherungsgesellschaft sehr verschieden. In der Regel wird die Hilfe immer bewilligt, wenn ein Kind unter zwölf Jahren im Haushalt lebt und kein anderer im Haushalt lebender Verwandter die Aufgabe übernehmen kann. Notwendig ist dafür aber immer auch eine ärztliche Verordnung. Einige Kassen bewilligen die Haushaltsfee sogar auch dann, wenn der Patient im eigenen häuslichen Bereich gepflegt werden kann. Manche Versicherer sind großzügiger – auch im zeitlichen Rahmen – als andere. Vor Versicherungsabschluss sollte man sich also umfangreich informieren. Ist man bereits versichert und der Versicherer weigert sich, Hilfe zu bewilligen, kann es sich auch lohnen nicht locker zu lassen.

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