Deutschland – Wohnen wird teurer – Kaltmiete steigt

In Deutschland wird seit langer Zeit das Wohnen wieder teurer, zumindest auf die Kaltmiete bezogen.

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Nachdem wir nun schon einige Jahre über die steigenden Nebenkosten gestöhnt haben, wird auch die Kaltmiete wieder teurer und macht das Wohnen in Deutschland zu einem teuren Vergnügen.
Wie immer in diesem Bereich gibt es regional gesehen große Unterschiede, im bundesweiten Durchschnitt legen die Kaltmieten so nur 1 Prozent zu. Aus dem neuen Mietspiegel des Immobilienverbandes IVD geht hervor dass die Kaltmieten bundesweit angezogen haben und dabei ist die Steigerung der Kaltmieten in den Großstädten viel höher als in den kleineren Städten.

Kaltmiete steigt

Vergleicht man den Anstieg in Städten über 100.000 Einwohner, so ist dort die Kaltmiete zwischen 2 und 3 Prozent angestiegen aber auch in kleineren Städten hat die Kaltmiete angezogen um rund 1 Prozent. Aus der Studie geht hervor dass Altbauwohnungen in der Großstadt mit circa 4 Prozent die höchste durchschnittliche Preissteigerung bei der Kaltmiete haben und damit ist es die höchste Steigerung seit dem Jahr 1992/93.

Beispiel für Mietsteigerungen

Der zweithöchste Anstieg bei den Kaltmieten gibt es bei Neubauten, im Bundesdurchschnitt auch hier wieder nur ein Prozent, doch bei den Großstädten gibt es eine Steigerung zwischen 2 und 3 Prozent. Für eine durchschnittliche Wohnung mit 3 Zimmern und 70 Quadratmeter bezahlt man rund 5,12 Euro monatlich pro Quadratmeter kalt und dies in einer mittleren Lage und mittlerer Qualität. Bei einem Neubau vergleichbar mit der oben genannten Wohnung zahlt man rund einen 1 Euro mehr pro Quadratmeter. Am teuersten war es in München, wo solch eine Wohnung rund 9,70 pro Quadratmeter kostet gefolgt von Stuttgart, Heidelberg und Mainz. Die höchsten Mietsteigerungen im Jahresvergleich gibt es in Potsdam mit annähernd 12 Prozent, gefolgt von Hildesheim und Karlsruhe.

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