Deutsche unterschätzen Hochwassergefahr

Rund zwei Drittel der deutschen Eigenheimbesitzer sind überzeugt, von Überschwemmung oder Hochwasser nie betroffen zu sein. Damit unterschätzen die Menschen das Risiko. Wind und Wetter kommen Der Herbst steht vor der Tür und damit auch Wind und Wetter. Wie die letzten Jahre bereits bewiesen haben: Von milden Herbstlüftchen kann hier keine Rede sein. Immer wieder […]

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Rund zwei Drittel der deutschen Eigenheimbesitzer sind überzeugt, von Überschwemmung oder Hochwasser nie betroffen zu sein. Damit unterschätzen die Menschen das Risiko.

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Wind und Wetter kommen

Der Herbst steht vor der Tür und damit auch Wind und Wetter. Wie die letzten Jahre bereits bewiesen haben: Von milden Herbstlüftchen kann hier keine Rede sein. Immer wieder sind ganze Landstriche so betroffen, dass sie zu Notstandsgebieten ausgerufen werden müssen. Aber immer noch unterschätzen die Deutschen das Risiko von Überschwemmung und Hochwasser – zwei Drittel der deutschen Eigenheimbesitzer sind sogar überzeugt davon, davon niemals betroffen zu sein.

Falsche Risikobewertung

Ein Risiko nicht richtig einzuschätzen ist eine Sache. Aber: Gleichzeitig gehen über 90 Prozent von den Befragten davon aus, umfassend gegen Naturgefahren abgesichert zu sein. Das sind die Kernergebnisse einer Umfrage des Marktforschungsunternehmens GfK im Auftrag des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Und diese Fehleinschätzung kann fatale Folgen haben. Rund 11 der 17,5 Millionen Hausbesitzer in Deutschland sind nicht gegen Überschwemmungen durch Starkregen oder Hochwasser versichert. Dabei können Sturzfluten überall auftreten. Schäden von 100.000 Euro und mehr an einem Wohngebäude sind dann keine Seltenheit.

Versicherungsschutz zum Schnäppchenpreis

Um ein Haus rundum gegen Naturgefahren abzusichern, ist eine zusätzliche Elementarschadendeckung nötig. Erst dann ist die Vollkasko fürs Haus komplett. Bundesweit sind 37 Prozent der Wohngebäude gegen Elementarschäden versichert – das sind zwar doppelt so viele wie noch 2002 (19 Prozent), aber eben noch lange nicht genug. Neben einer falschen Risikobewertung, halten sich viele der Befragten vor allem für ausreichend versichert. „Vielen ist nicht bewusst, dass ihre Gebäudeversicherung zwar Schäden durch Feuer, Sturm oder Hagel abdeckt, nicht aber Schäden durch Starkregen oder Hochwasser“, sagt Alexander Erdland, Präsident des GDV.

Hierfür ist zusätzlich eine Elementarschadenversicherung nötig. Die Annahme, eine solche Versicherung sei enorm teuer, hält wieder andere davon ab, für ausreichenden Versicherungsschutz zu sorgen. Dabei kostet der notwendige Elementarschadenschutz für die meisten Hausbesitzer unter hundert Euro im Jahr. Mit Abschluss der Versicherung erhält der Kunde die Garantie, dass sein Haus im Fall der Fälle vom Versicherer zu den aktuellen Standards wieder aufgebaut wird.

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