Deutsche oder Britische Rentenversicherung von Standard Life

Standard Life und britische Rentenversicherungen

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Legal & General und Standard Life sind führende Anbieter mit britischen Rentenversicherungen. Die Verträge entsprechen dem deutschen Versicherungsrecht. Die Standard Life ist 175 Jahre alt und eine der ganz wenigen Versicherungsgesellschaften weltweit, welche schon seit Jahren von unabhängigen Instituten wie Standard & Poor’s sowie Moody’s Investor Services mit einem Tripple A ausgezeichnet wurden, was eine Bestbewertung für die Sicherheit und Bonität eines Versicherers ist.

Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit

Die wichtige Grundlage ist bei Standard Life die Gesellschaftsform, Standard Life ist ein Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit und hat keine Aktionäre. Dies wiederum bedeutet keine Ausschüttung von Dividenden und dadurch mehr Ertrag. Grund für die höheren Renditen soll auch ihre andere Anlagestrategie sein. Britische Gesellschaften legen 70-80 % der Einzahlungen in Aktien an, die deutschen Versicherer sehr viel weniger.

Was man wissen sollte:

In England gibt es keine garantierte Verzinsung über die gesamte Laufzeit wie in Deutschland. Sicher ist nur, dass der Kunde am Ende der Laufzeit seine eingezahlten Beiträge wieder rausbekommt. Bei britischen Lebensversicherungen gibt es eine Kapitalerhaltgarantie, aber keine zugesagte Mindestverzinsung. Einmal gutgeschriebene Überschussbeteiligungen kann der Kunde nicht verlieren. Die britischen Anbieter investieren den größten Teil der Kundengelder in Aktien. Sie haben einen Ausgleichsmechanismus entwickelt: In besseren Börsenjahren halten sie einen Teil der erzielten Erträge zurück, um den Kunden auch in schlechteren Zeiten Zinsen gutzuschreiben.

Garantie Verzinsung kostet Geld

Bei fondsgebundenen Rentenversicherungen entfällt diese garantierte Verzinsung bei den meisten Versicherer. Die wenigen Gesellschaften die eine Garantie anbieten, erwirtschaften ein viel geringere Rendite durch dieses Garantie. Das Geld deutscher Kunden ist im Insolvenzfall nicht geschützt. In Deutschland gibt es dafür die Auffanggesellschaft Protector, die britischen Gesellschaften gehören nicht zu Protector. Sollte eine der britischen Gesellschaften Pleite gehen, müssen deutsche Kunden, die bei dem Versicherer einen Vertrag abgeschlossen haben klagen und hoffen dass die EU Rechtsprechung sie den britischen Kunden gleichstellt. Lediglich Kunden des Unternehmens Royal London fallen unter den britischen Insolvenzschutz, weil deren Verträge als auf der Isle of Man geschlossen gelten. Vorzeitig aus Verträgen auszusteigen ist aber nicht empfehlenswert, denn wie in Deutschland verliert man auch in England dann viel Geld.

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