Demenz gefährdet Versicherungsschutz

Immer mehr Menschen werden immer älter. Mit den Jahren steigt aber leider auch die Wahrscheinlichkeit, an einer Demenz zu erkranken. Dann heißt es die Versicherungsverträge zu checken, denn die Demenz gefährdet den Versicherungsschutz.

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Die individuelle Lebenserwartung ist in den letzten Jahren und Jahrzehnten unglaublich gestiegen. Aber mit den Jahren entwickeln sich natürlich auch spezielle Alterserkrankungen. Vor allem die Demenzerkrankungen nehmen zu. Durch diese Erkrankung entstehen neben den emotionalen und psychischen Beschwerden auch ganz sachliche Probleme. So ist durch eine Demenz z. B. der Versicherungsschutz von Hausrat-, Haftpflicht- oder privater Unfallversicherung gefährdet.

Durchblick ist getrübt

Leider sind die Erkrankten selbst meist nicht mehr in der Lage, solche komplexen Sachverhalte, wie Versicherungsfragen zu klären. Das fällt ja vielen, jungen Menschen, die nicht an einer psychisch-geistigen Erkrankung leiden schon schwer. Aber eben weil durch die Demenz das Erinnerungsvermögen, die Handlungsfähigkeit und vieles mehr doch stark beeinflusst ist, sind die betroffenen Senioren auf Hilfe angewiesen, um sich im Dschungel von Beitragshöhe, Haftung, Leistungsausschluss und ähnlichem zurechtzufinden.

Angehörige sind gefragt

Für die Familienangehörigen beginnt mit der Diagnose meist eine schwere Zeit. Zum einen leiden sie mit dem Betroffenen mit, zum anderen müssen sie aber auch einen klaren Kopf behalten. Denn mit der Krankheit Demenz verändert sich nicht nur der Mensch, sondern auch viele rechtliche Dinge wie Geschäfts- oder Schuldfähigkeit. Angehörige von Demenzkranken sollten deshalb möglichst schnell nach der Diagnose Verträge prüfen. Das gilt vor allem für Versicherungsverträge. Denn hier kann es passieren, dass schon in den allgemeinen Versicherungsbedingungen der Leistungsausschluss von geistig Kranken bzw. bei geistiger Verwirrung vermerkt wurde.

Manchmal keinen Versicherungsschutz mehr

Solche Patienten haben dann trotz Beitragszahlungen keinen Versicherungsschutz mehr. Das gilt vor allem für die private Unfallversicherung. Das Problem kann aber auch in anderen Versicherungszweigen auftreten. Ganz wichtig für demenzkranke Patienten ist übrigens der Abschluss einer Rechtschutzversicherung, die dann einspringt, wenn Ansprüche durchgesetzt werden müssen. Und hier gibt es meist auch keine Haftungseinschränkung wegen geistig-psychischer Probleme

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