Debeka private Krankenversicherung gegen Einheitsversicherung

Der Vorstandschef des Koblenzer Unternehmens Debeka, der größte deutsche Versicherer für die private Krankenversicherung, lehnt die Einheitsversicherung ab.

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Der Vorschlag von SPD und Grünen nach einer Einheitsversicherung hat die Debeka private Krankenversicherung strikt abgelehnt. Der Vorstandschef der Debeka Uwe Laue sagte in einer Pressemitteilung dass man mit einer Einheitsversicherung (Bürgerversicherung) nicht die Probleme des Gesundheitswesens lösen kann.

Alle Selbstständige und Beamte in die Einheitsversicherung

Nach Ansicht des Vorstandchefs Laue lässt sich das chronisch defizitäre System nicht dadurch retten dass man alle Selbstständige und Beamte in das kranke System integriert. Uwe Laue verglich den Vorschlag mit einem untergehenden Boot, in dem man noch mehr Menschen hineinsetzt, die zwar alle vorübergehend rudern aber schlussendlich geht das Boot durch das mehr an Gewicht nur noch schneller unter. Uwe Laue befürwortet das bisherige System mit privater und gesetzlicher Krankenversicherung nebeneinander.

Leichterer Zugang in die private Krankenversicherung

Der Debeka Chef fordert sogar ein anderes Denken in Richtung private Krankenversicherung, der Wechsel in die private von der gesetzlichen Krankenversicherung soll leichter werden. Bisher können neben den Selbstständigen und Beamten nur gutverdienende Arbeitnehmer ab einer gewissen Einkommensgrenze in die PKV wechseln.

Debeka private Krankenversicherung

Die Debeka ist in Deutschland der größte deutsche Krankenversicherer. Viele die eine private Krankenversicherung abgeschlossen haben, sind Kunden von der Debeka. Das Koblenzer Unternehmen erhält sehr oft gute Ratings und hat auch vom Analysehaus Morgen & Morgen beste Bewertungen bekommen. Auch bei den Beschwerden der Privatpatienten liegt die Debeka vorne, mit sehr wenigen Beschwerden gegenüber anderen Privatversicherern.

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