Datenschutz – eigene Daten im Internet

Beim Umgang mit den eigenen Daten im Internet ist es wichtig, dass man möglichst sensibel mit seinen eigenen Daten umgeht und einige Regeln beachtet, um das Risiko von Datenmissbrauch zu minimieren.

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Immer wieder gibt es Datenskandale und auch wenn der Bundestag Anfang Juli noch eine Neuregelung für das Datenschutzgesetz verabschiedet hat, so ist die Missbrauchsgefahr von Daten, besonders im Internet, doch sehr hoch. Hier sollte jeder Benutzer für sich selbst aktiv werden und sich der Gefahren immer bewusst sein. Prinzipiell kann man sich nicht gegen alle Ausforschungsversuche im Internet wehren, jedoch sollte man sich dessen auch immer bewusst sein und dementsprechend sensibel mit den eigenen Daten umgehen. Zumindest lässt sich damit und mit einigen Grundregeln das Risiko dort reduzieren, wo der Einzelne noch die Kontrolle über seine Daten hat.

Begriff Datensparmsamkeit

Das Zauberwort heißt daher Datensparsamkeit, denn noch immer verlassen sich zu viele Bürger darauf, dass der Datenschutz mit den aktuellen Gesetzen genügend unterstütz wird. Oftmals sind diese aber nur darauf ausgelegt, Datenverstöße im Nachgang zu ahnden. Grundsätzlich gilt, egal ob bei Bankgeschäften, beim Einkauf im Internet, bei Texten in Chatforen oder beim Telefonieren via Handy – die Verbraucher sollten ihre Aktivitäten und vor allem ihre Identität so gut wie möglich verschleiern. Zum Beispiel sollte man so oft wie möglich bar zahlen und Kredit- oder EC-Karten nur nutzen, wenn es unbedingt nötig ist.

Realen Namen nicht preisgeben

Wenn man im Internet bloggt, chattet oder auch nur eine E-Mail-Adresse anlegt, so sollte man möglichst nicht seinen Namen preisgeben. Auch mit der Veröffentlichung von Fotos in Netzwerken sollte man sorgsam umgehen. Macht man Geschäfte mit Online-Händlern, so sollte man sich vorher über deren Seriosität erkundigen, um Ausforschungs- und Betrugsversuche zu erschweren. Hier empfiehlt es sich Internetseiten zu nutzen, die besonders gegen Zugriffe gesichert sind. Bei Vertragsabschlüssen muss man immer die Geschäftsbedingungen lesen, denn oftmals stimmt man dort stillschweigend zu, dass Daten weitergegeben werden dürfen. Dem sollte man immer schriftliche widersprechen.

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