Chip-Tuning

Definition:  Chip-Tuning: Veränderungen in der Elektronik eines Motors.

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Wer mit einem alten Golf den ADAC rufen muss, trifft oft auf gelbe Engel mit leuchtenden Augen. Denn bei diesen Autos können sie noch echte Hilfe leisten. Hier ein bisschen Isolierband, da ein Stückchen Lötzinn. Bei den modernen Fahrzeugen ist es damit nicht weit her. Alles ist elektronisch gesteuert. Man könnte meinen, das ein Computerfachmann zur Reparatur eines Neuwagens besser geeignet ist als ein ausgebildeter KFZ-Mechaniker.

An Verschleiß denken Und so hat sich auch das Tuning – die Veränderung des Fahrverhaltens eines Wagens – verändert. Musste man früher bauliche Maßnahmen am Auto ergreifen, programmiert man heute einfach den Speicherchip um und schon fährt das Auto mit mehr PS schneller auf der Autobahn. Allerdings darf man beim Chip-Tuning den Wagen selbst nicht außer Acht lassen. Denn je höher die Leistung, desto höher ist auch der Verschleiß der Fahrzeugteile.

Versicherung informieren Keinesfalls darf der Chip-Tuner übrigens vergessen, seine KFZ-Versicherung über die Veränderungen, die man vornimmt zu informieren. Am besten schon vor dem Speichereingriff. Denn je nach Eingriff, kann es zu Änderungen in der Risikobewertung des Fahrzeuges kommen und damit auch zu einer Erhöhung des Beitrags. Lässt man die Versicherung im Dunkeln stehen und passiert ein Unfall, riskiert man den Versicherungsschutz und bleibt als Verursacher dann schlimmstenfalls auf den Kosten für die Schadenregulierung sitzen.


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