Bundesschatzbriefe – der Klassiker unter den Bundeswertpapieren

Für alle, die eine sichere, mittelfristige Zinsanlage suchen, können Bundesschatzbriefe das Richtige sein. Wer sein Geld sicher angelegt wissen will, greift gerne auf Bundeswertpapiere zurück.

Bundeswertpapiere kann man in verschiedenen Ausführungen beziehen, als Bundesanleihen und Bundesobligationen, Bundesschatzbriefe, Finanzierungsschätze, Bundesschatzanweisungen, unverzinslichen Schatzanweisungen, seit 2005 die US-Dollar Fremdwährungsanleihe und die Tagesanleihe, als Konkurrenzprodukt zum Tagesgeld der Hausbank. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Produkten liegen in der Laufzeit und der Verzinsung und in der Handelbarkeit an den Börsen.
Möchte man sein Geld nicht für einen langen Zeitraum anlegen, sind Bundesschatzbriefe eine gute Alternative. Solange der Bund zahlungsfähig ist, muss man sich um sein Geld keine Sorgen machen. Und da Deutschland zu den Ländern mit der höchsten Bonität gehört, gelten Bundeswertpapiere im Allgemeinen als sehr sicher. Die Verzinsung ist bei Bundesschatzbriefen schon zum Zeitpunkt der Ausgabe für jedes Laufzeitjahr bekannt. Diese Art der Bundeswertpapiere unterliegt somit keinem Kursrisiko. Rendite und Zinssatz steigen jährlich an.

Bundesschatzbriefe Typ und Typ B
Bundesschatzbriefe gibt es in 2 Varianten. Bei Typ A beträgt die Laufzeit 6 Jahre und am Ende jedes Laufzeitjahres gibt es eine Zinsausschüttung. Die Laufzeit beträgt bei Typ B 7 Jahre. Die jährlichen Zinszahlungen werden nicht ausgeschüttet, sondern wieder angelegt.

Mindestanlagesumme

Die Mindestanlagesumme beträgt 50 bzw. 52 EUR bei Erwerb bei der Finanzagentur. Bundesschatzbriefe werden gerne zum Vermögensaufbau genutzt. Möglich ist dabei eine Einmalanlage oder die Anlage in Form eines Sparplans.
Die Deutsche Finanzagentur in Frankfurt verwaltet die Bundeswertpapiere. Der Anleger hat die Möglichkeit bei ihr ein Depot kostenlos zu eröffnen und dort Bundeswertpapiere wie Bundesschatzbriefe zu beziehen.