Billigtarife in der PKV mit wenig Leistungen

Eine billige PKV wird schneller und häufiger verkauft, weil es sich für jedne Verkäufer einfacher über den Preis verkaufen lässt. Doch Billigtarife in der PKV haben nicht selten weniger Leistungen als wenn man gesetzlich Versichert ist.

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Es ist am einfachsten für Vermittler über den Preis zu verkaufen, so ist es nicht weiter verwunderlich wenn auch im Bereich der Krankenversicherung mit Billigtarifen versucht wird Kunden anzulocken. Nach Experten in der Branche ist der Beitrag für das Neugeschäft in der privaten Krankenversicherung das wichtigste.


Billige Einsteigertarife

Ein interessanter Bericht über Billigtarife in der privaten Krankenversicherung gibt es aktuell im Handelsblatt. Dort wird auch über die Einsteigertarife berichtet die super billig sind, sich aber bald als Kostenfalle entpuppen können. Zudem zeigt eine Untersuchung dass dabei einige Tarife verkauft werden, die weniger bieten als die gesetzliche Krankenversicherung.


Kassenleistungen ausgeschlossen

Der Chef von Franke und Bornberg siehtbei den Krankenversicherern hauptsächlich den Verkauf von Einsteigertarifen, weil diese eben in der Regel sehr billig sind. Franke und Bornberg hat nun diese Tarife ein wenig genauer unter die Lupe genommen, mit dem Ergebnis dass bei den Billigtarifen viele Kassenleistungen der GKV nicht bezahlt werden. Dabei werden häufig die Reha-Maßnahmen oder Kuren ausgeschlossen, die ambulante Psychotherapie und auch einige Zahnersatzleistungen werden nicht erstattet. Der angeblich Privatversicherte weiß dies oftmals nicht und merkt es erst, wenn die Rechnung an die PKV weitergeleitet wird und diese nur einen Teil bezahlt. Den Rest vom Honorar muss dann der Patient selbst bezahlen.

Auf Beratungsprotokoll bestehen

Viele die sich eine private Krankenversicherung zulegen, machen das oft über Bekannte, Verwandte oder den Dorf Berater und das kann dann manchmal Unsummen Geld kosten. Bei einer Beratung sollte ein Makler eingeschaltet werden, der auch mehrere private Krankenversicherungen gegenüberstellen kann. Der Kunde muss bei einer Beratung darauf achten, dass der Fachmann das Beratungsprotokoll ausfüllt und dort auch zum Beispiel reinschreibt warum er dem Kunden die PKV empfohlen hat. Was viele noch nicht wissen, ist dass jeder Fachberater inzwischen auch eine Versicherung haben muss, die den Kunden gegen eine Falschberatung schützt.


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