Billigtarif-Strategie der Central hat ihr Ziel nicht erreicht

Auch die Central hat inzwischen aus Erfahrung gelernt und ist nun der zweite große Anbieter von privaten Krankenversicherungen der in Zukunft keine Billigtarife mehr anbieten wird.

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Aus Fehlern wird man klug. Dies hat jetzt auch, nach der DKV, die die Generali Tochter Central, als zweite große private Krankenversicherung, eingesehen und verabschiedet sich damit von diesen Angeboten.

Strategie Billigtarife

Die Billigtarife wurden eingeführt um die Kunden später für höhere Tarife gewinnen zu können sagte Heinz Teuscher, der Vorstandsvorsitzende der Central. Leider ist diese Strategie nicht aufgegangen. Jetzt will sich die Central in Zukunft wieder auf das „höherwertige Preissegment konzentrieren“ und noch stärker an den Zusatzversicherungen arbeiten.

Eingeschränkter Leistungsumfang

Es ist Fakt dass der Leistungsumfang sehr eingeschränkt ist bei den Billigtarifen, eine Tatsache welche der Branche nicht wirklich hilft ihren Ruf von Krankenversicherungsschutz mit einem entsprechenden Niveau aufrecht zu erhalten. Vielen Brancheninternen Kritikern ist es deshalb auch ein Dorn im Auge dass die Billigtarife oftmals nicht mal das Leistungsniveau der Gesetzlichen Krankenkassen erreichen, geschweige denn übertreffen.

Nichtzahlende Mitglieder

Dazu kommt aber auch die Tatsache das die Anzahl der Kunden die ihre Beiträge nicht zahlen kontinuierlich ansteigt. Die Central gibt selber zu dass sie durch die Billigtarife viele Kunden dazubekommen habe, die ihre Beiträge entweder nicht mehr zahlen können oder dies einfach nicht mehr wollen. Problem dabei sei dass diese unbeliebte Kundschaft seit Anfang 2009 nicht einfach vor die Tür gesetzt werden kann da damals auch für die private Krankenversicherung eine Versicherungspflicht eingeführt wurde welche besagt das Akut- und Notfallbehandlungen auch von einem Nicht-Zahler auf Kosten der Krankenkasse in Anspruch genommen werden kann.


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