Betriebliche Altersversorgung Arbeitgeberwechsel

Arbeitnehmer die eine betriebliche Altersversorgung abschließen wissen in der Regel nicht dass ein Wechsel des Arbeitsplatzes auch Verschlechterungen für die Betriebsrente zur Folge haben kann, doch dagegen wehren lohnt sich wenn man nicht aufgeklärt wurde.

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Beim Abschluss einer Direktversicherung über den Betrieb wird oft nicht daran gedacht was denn mit der Betriebsrente passiert wenn man den Arbeitsplatz wechselt. So erging es auch einem Arbeitnehmer, der den Arbeitsplatz wechselte und doch sehr überrascht war, dass die Pensionskasse daraufhin seine spätere Rente um 6 Prozent kürzte.

Arbeitnehmer klagte

Der Arbeitnehmer zog damit vor Gericht und bekam auch Recht ( Az. 8 U 29/07). Die Pensionskasse wollte die Rente kürzen, da der Arbeitnehmer beim alten Arbeitgeber von einem Gruppentarif profitierte, den die Pensionskasse aber wohl nur bei dem alten Arbeitgeber einräumte. Da aber der Arbeitnehmer nicht über die Folgen eines Arbeitsplatzwechsel für seine Betriebsrente aufgeklärt wurde, sahen die Richter des Oberlandesgerichtes Celle die Kürzung als rechtswidrig an.

Gleiche Konditionen wie beim alten Arbeitgeber

Der Versicherer muss den Vertrag zu den gleichen Konditionen wie bei dem alten Arbeitgeber auch bei dem neuen Arbeitgeber weiterführen. Die Pensionskasse hätte den Arbeitnehmer aufklären müssen, dass er bei einem Arbeitsplatzwechsel weniger Rente bekommt obwohl er den gleichen Beitrag weiter bezahlt und außerdem ist auch aus den Versicherungsbedingungen der Betriebsrente nicht eindeutig erkennbar dass der Arbeitnehmer durch den Betriebswechsel Einbußen hat.

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