Besteuerung von Beamtenpensionen

Seit dem Januar hat sich die Besteuerung der Beamtenpensionen durch das Alterseinkünftegesetz geändert.

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Die Besteuerung der Beamtenpensionen wurden mit der Neuordnung der einkommensteuerrechtlichen Behandlung von Altersvorsorgeaufwendungen und Altersbezügen durch das Alterseinkünftegesetz mit Wirkung zum 1.1.2005 geändert. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass je später der Beamte in Rente geht, desto stärker fällt die Besteuerung der Beamtenpension aus.

Besteuerung für Beamte

Für Beamte, die ab 2040 erst in den Ruhestand gehen ist die Besteuerung am stärksten. Nach dem § 19 Abs. 2 EStG baut sich der steuerfrei bleibende Freibetrag für das Ruhegehalt schrittweise jährlich ab. Geht ein Beamter im Jahr 2007 in den Ruhestand ist der Versorgungsfreibetrag für die gesamte Dauer des Versorgungsbezugs bei 36,8 Prozent der Versorgungsbezüge. Dies sind höchstens 2.760 Euro plus einen Zuschlag von 828 Euro. Der Zuschlag ist ein Ersatz für die seit Januar 2005 weggefallene Arbeitnehmerpauschale.

Jahr 2010 bis Jahr 2020

Im Jahr 2010 sind es nur noch 32 Prozent, höchstens 2.400 Euro plus 720 Zuschlag. Im Jahr 2015 dann nur noch 24 Prozent, höchstens 1.800 Euro plus ein Zuschlag von 540 Euro. Und im Jahr 2020 liegt es schon bei 16 Prozent, höchstens 1.200 Euro plus dem Zuschlag von 360 Euro.

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One thought on “Besteuerung von Beamtenpensionen

  1. Kommentar Autor
    M.Rackelmann
    Ein Kommentar

    Wenn ich mir die „armen“ Beamten – sie haben ja nichts getan – betrachte, kommen mir als Rentner die Tränen.

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