Besteuerung der Selbstbeteiligung bei der KFZ-Versicherung

Der Fiskus hat einen weiteren Weg gefunden, dass Staatssäckel zu füllen. Jetzt will die Bundesregierung die Selbstbeteiligung bei der KFZ-Versicherung besteuern.

Anzeige / Inserat

Es wird nicht mehr lange dauern und dann müssen wir die sogenannte Atemsteuer, die Augen-Zwinker-Steuer oder auch die Schluck-Steuer bezahlen. Denn unsere Regierung sucht immer neue Wege, uns die Kohle aus dem Ärmel zu leiern. Bis es aber soweit ist, überlegen die Politiker derzeit, dass man eigentlich die Selbstbeteiligung bei der KFZ-Versicherung besteuern könnte.

Per pedes statt per Auto

Nicht nur, dass man sich das Autofahren schon alleine durch das Tanken nicht mehr leisten kann und deshalb mehr und mehr per pedes oder auf dem Drahtesel unterwegs ist, wenn es der Weg und die örtlichen Gegebenheiten erlauben. Nein, jetzt wird vermutlich auch bald die KFZ-Versicherung wieder teurer werden. Denn die Regierung ist der Ansicht, dass der Selbstbehalt beziehungsweise die Selbstbeteiligung bei der KFZ-Versicherung eigentlich steuerpflichtig sein müssten. Schließlich handle es sich dabei – wie bei den Beitragszahlungen auch – um eine Leistung, die zugunsten des Versicherers geht. Häh?

Selbstbehalt verbessert Fahrverhalten

Das sehen die Versicherer und auch die Versicherten selbstverständlich anders. Die Selbstbeteiligung in der KFZ-Versicherung dient einerseits dazu, die Beiträge für den Versicherten zu reduzieren, da dieser im Schadensfall einen Teil der Regulierung bis zu einem vereinbarten Betrag selbst tragen muss, dafür aber auch niedrigere Beiträge zahlt. Andererseits sorgt der Selbstbehalt aber auch dafür, dass sich die Versicherten im Straßenverkehr vorsichtiger und umsichtiger verhalten. Denn wer bei Anruf Unfall selbst zahlen muss, überlegt sich vielleicht zweimal, ob 80 Stundenkilometer so gut wie 50 sind.


Anzeige / Inserat

Ihre Gedanken...