Bestandsprovision unterliegt nicht der Umsatzsteuer

Finanzberater sollten nach Willen der Finanzverwaltung für die Bestandsprovision Umsatzsteuer bezahlen, da dies dann auch noch Rückwirkend die Finanzberater getroffen hätte, dürfte viele nun mit der Urteil des BFH mehr als zufrieden sein.

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Nach der Finanzverwaltung sollten Provisionen die laufzeitabhängig bezahlt werden unter die Umsatzsteuer fallen.


Hintergrund:

In der Regel bekommen Versicherungsvermittler und Finanzberater für bestehende Versicherungsverträge oder Investmentfonds eine Bestandsprovision. Dies ist eigentlich die monatliche Grundabsicherung für viele Versicherungsvertreter bzw. Finanzberater. Schon das Finanzgericht Düsseldorf hat im Jahr 2005 Bestandsprovisionen gleichgesetzt mit den Abschlussprovisionen, die umsatzsteuerfrei sind.

Endgültiges Urteil des BFH:

Das Urteil aus Düsseldorf wurde im Juni 2007 nun vom BFH bestätigt. Da die Finanzverwaltung Bestandsprovisionen nicht nur zukünftig umsatzsteuerpflichtig machen wollten sondern auch rückwirkend, dürfte viele Finanzberater aufatmen. Eine rückwirkende Forderung vom Finanzamt hätte sonst so manchen Finanzberater vor unlösbare Probleme gestellt. Damit hat das BFH mit seiner aktuellen Entscheidung die Sache in letzter Instanz geklärt.

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