Besserverdienende werden in die Private Krankenversicherung wechseln

Die Botschaft der neuesten Gesundheitsreform ist an die Besserverdienende, denn wenn diese nicht in die private Krankenversicherung wechseln, können sie kräftig zur Kasse gebeten werden.

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Die Gesundheitsreform unter dem damaligen Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) hat und wird viele Besserverdienende in die Arme der privaten Krankenversicherung treiben, denn gerade die werden kräftig zur Kasse gebeten. Da auch die Wechselfrist kürzer ist, werden viele dies nutzen um in die private Krankenversicherung zu wechseln.

Es wird teuer für Besserverdienende

Wie ja schon bekannt ist hat sich der Beitragssatz der gesetzlichen Krankenversicherung von 14,9 auf 15,5 Prozent erhöht seit Januar 2011 und zusätzlich kann es zusätzlich noch Zusatzbeiträge in unbegrenzter Höhe geben, wenn die Krankenkassen mit dem Geld aus dem Gesundheitsfonds nicht auskommen. Die Beitragsbemessungsgrenze deckelt den Beitrag bei Besserverdienenden, die Beitragsbemessungsgrenze liegt aktuell bei 3712,50 Euro im Monat. Ab diesem Gehalt muss der Besserverdienende für die gesetzliche Krankenversicherung 304,43 Euro im Monat bezahlen. Der Arbeitgeber gibt dazu nochmal 271,01 Euro, das bedeutet zusammen kostet die Krankenkasse für den Besserverdienenden 575,44 Euro im Monat. Damit aber nicht genug, denn die Besserverdienenden müssen unter Umständen noch viel mehr bezahlen.


Zusatzbeiträge in unbegrenzter Höhe

Krankenkassen können seit dem Bestehen des Gesundheitsfonds von ihren Mitgliedern Zusatzbeiträge verlangen, wenn sie mit dem Geld aus dem Fonds nicht auskommen. Dieser Zusatzbeitrag war bisher gedeckelt bei bis zu einem Prozent des Bruttogehalts, also 37,50 Euro. Die Deckelung gibt es nicht mehr, die Kassen können Zustazbeiträge in unbegrenzter Höhe verlangen. An dem Zusatzbeitrag beteiligt sich kein Arbeitgeber, das muss der Besserverdienende aus der eigenen Tasche alleine bezahlen.

Besserverdienende in PKV wechseln

Sollten die Krankenkassen mit dem Geld aus dem Gesundheitsfonds nicht auskommen und von ihren Mitgliedern einen Zusatzbeitrag verlangen, bezahlt der Besserverdienende viel Geld. Für diesen Beitrag hat er aber nur normale gesetzliche Leistungen, also nichts außergewöhnliches. Wenn ein Besserverdienender auf die Idee kommt, sich die private Krankenversicherung anzuschauen, was er dort bekommt an Leistungen für viel weniger Geld, wird er wechseln, wenn seine Gesundheit das erlaubt. Die kostenlose Mitversicherung war bisher oft ein Punkt für die gesetzliche Krankenversicherung, doch je höher der monatliche Beitrag geht, desto mehr lässt sich auch die Mitversicherung der Kinder oder Ehefrau in der PKV rechnen.


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