Berufsunfähigkeitsversicherung: Je früher desto besser

Wird jeder zweite heute 20jährige bis zu seinem Rentenbeginn berufsunfähig? Je früher man eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließt, desto besser.

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Das Leben ist schön. So denken viele der jungen Erwachsenen. Sie genießen ihren Alltag. Arbeit gehört dazu. Und viele von ihnen machen ihren Job gut und gern. Man verdient ausreichend Geld, um sich auch den einen oder anderen Wunsch zu erfüllen. Und natürlich denken sie an die Altersvorsorge. Denn die Renten sind nicht sicher und man möchte ja auch im Alter abgesichert sein. Woran die meisten aber nicht denken ist, was passiert, wenn sie berufsunfähig werden.


Das Schicksal kann grausam sein

Das Schicksal schlägt oft grausam zu. Unfälle und Krankheiten können das Leben massiv verändern. Wie im Fall eines Anfang 30jährigen Familienvaters. Alles lief rund. Er hatte eine glückliche Familie, zwei Kinder, Hund und ein gerade fertiggestelltes Einfamilienhaus. Und dann setzten hämmernde Kopfschmerzen ein. Noch auf dem Weg ins Krankenhaus fiel er ins Koma. Diagnose: Hirnblutung. Heute ist er ein Pflegefall. An Arbeit ist nicht mehr zu denken. Er hatte durch eine Berufsunfähigkeitsversicherung vorgebaut. Zumindest die finanzielle Zukunft ist so einigermaßen abgesichert. Viele denken leider so weit nicht. Und stehen im Falle eines Falles vor dem finanziellen Aus. Bedenklich also, dass derzeit nur ca zehn Prozent der Deutschen ab 14 Jahre eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen haben. Dabei ist es gerade hier wichtig, so früh wie möglich an ein solches Risiko zu denken. Denn die Versicherungen sortieren gerade in diesem Bereich deutlich aus. Viele Vorerkrankungen, die ganz klar mit dem Alter steigen, machen eine Berufsunfähigkeitsversicherung nahezu unmöglich.

Je früher desto besser

Laut einer Analyse der Versicherungsmathematiker der Deutschen Aktuarvereinigung scheint es so zu sein, dass jeder zweite heute 20jährige bis zu einem Alter von 65 Jahren berufsunfähig wird. Alle die dann auf staatliche Unterstützung hoffen, werden enttäuscht. Denn im Jahre 2001 wurde die gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente abgeschafft und durch die Erwerbsminderungsrente ersetzt. Was man hier letztendlich auf das Konto bekommt ist meist zum Sterben zu viel und zum Leben zu wenig. Um so wichtiger ist es deshalb, sich frühzeitig gegen das Risiko der Berufsunfähigkeit abzusichern. Da diese Berufsunfähigkeitsversicherungen sehr teuer sind, gilt es vor Vertragsabschluss die Bedingungen genau zu prüfen. Besonders wichtig ist der Verzicht auf abstrakte Verweisung von seiten der Versicherung. So kann der Versicherer die Leistung im Schadensfall nicht ablehnen, mit der Begründung, der Versicherte könne ja noch in einem anderen Beruf arbeiten. Außerdem wichtig ist, dass jeweils der zuletzt ausgeübte Beruf Basis für die Leistung ist. Die Beantwortung der Gesundheitsfragen sollte immer absolut wahrheitsgemäß ausfallen. Schwindelt man hier, gefährdet man den vollen Versicherungsschutz. Denn die Unternehmen schließen viele Vorerkrankungen von vornherein aus. Das können z. B. psychische Erkrankungen wie Depressionen, aber auch körperliche Probleme wie Rückenbeschwerden sowie schwere Krankheiten wie Multiple Sklerose oder Krebs sein.


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