Berufsunfähigkeitsversicherung – Informationen Erklärungen und Hilfe vor Abschluss

Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist wichtig, doch viele Interessenten haben überhaupt keine Ahnung auf was sie achten müssen. Deshalb hier einige grundsätzliche Informationen und Erklärungen sowie eine gute Hilfe vor dem Abschluss.

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Viele Artikel bezeichnen die Berufsunfähigkeitsversicherung als wichtige Absicherung und empfehlen den Abschluss einer solchen Police, doch was ist eine gute BU-Versicherung? Dass die BU fast unverzichtbar ist liegt nicht zuletzt an der Gesetzgebung, die für Menschen nur noch eine Erwerbsminderungsrente vorgesehen haben, sobald diese nach dem Jahr 1961 geboren wurden. Im Schnitt liegt die Höhe dieser Rente bei gerade mal 400 Euro im Monat und zudem bekommt man diese Rente nur wenn man fast schon „scheintot“ ist.
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Wer bekommt eine Erwerbsminderungsrente?

Eine Rente wegen Erwerbsminderung gibt es nur bei teilweiser oder voller Erwerbsminderung. Entscheidend für die Gewährung einer Erwerbsminderungsrente ist gesundheitliche Leistungsfähigkeit für eine Tätigkeit auf dem Arbeitsmarkt, damit ist die 5 Tage Woche gemeint. Wer noch mindestens 6 Stunden täglich arbeiten kann, bekommt keine Erwerbsminderungsrente. Wer zwischen 3 und 6 Stunden nur noch tätig sein kann, bei dem liegt teilweise eine Erwerbsminderung vor, was zu einer halben Erwerbsminderungsrente berechtigt. Eine volle Erwerbsminderungsrente bekommt man wenn der Versicherte wegen Krankheit oder Behinderung auf nicht absehbare Zeit nur noch weniger als 3 Stunden täglich im Rahmen einer 5-Tage-Woche erwerbstätig sein kann.
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Private Berufsunfähigkeitsversicherung – was muss man wissen

Experten raten zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung, wenn man im Falle einer Erwerbsunfähigkeit nicht von seinem Vermögen leben kann. Der Beitrag für eine BU berechnet nach dem aktuellen Gesundheitszustands des Antragsstellers, wer noch jung und gesund ist bekommt einen günstige Schutz gegen eine Berufsunfähigkeit. Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist eine reine Risikoversicherung, wer in der Laufzeit der Versicherung nicht krank wird, bekommt kein Geld zurück. Die Laufzeit der Versicherung sollte bis zum Rentenalter gehen, doch je länger der Versicherungsschutz dauert, desto teurer wird es auch. Deshalb macht es auch manchmal Sinn die BU nur bis zum 60. Lebensjahr abzuschließen und eben nicht bis zum Rentenalter von 67 Jahren. Auf keinen Fall macht es Sinn sich wegen einer Versicherung gegen die Berufsunfähigkeit zu verschulden, man sollte sich den monatlichen Beitrag leisten können.
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Wichtiges für eine Berufsunfähigkeitsversicherung

Der Vertrag darf keine abstrakte Verweisung im Falle einer Berufsunfähigkeit vorsehen. Ansonsten kann man auf jeden anderen Beruf verwiesen werden und bekommt keine BU-Rente.

Es muss der letzte ausgeübte Beruf versichert sein, dann muss die Versicherungsgesellschaft auch dann die Rente bezahlen wenn die versicherte Person nach dem Beginn der Versicherung in einen Beruf gewechselt ist, der ein höheres Risiko hat als der zuerst ausgeübte Beruf.

Der Vertrag für die Berufsunfähigkeitsversicherung sollte eine Nachversicherungsgarantie enthalten, dann kann der Versicherungsnehmer den Vertrag erhöhen, wenn sich seine persönliche Situation verändert.

Die Versicherungsgesellschaft sollte nicht vom Vertrag zurücktreten können, wenn bei Vertragsabschluss ein erhöhtes Gesundheitsrisiko vorlag, was der versicherten Person beim Abschluss nicht bekannt war.

Der Versicherer sollte eine BU-Rente bezahlen, wenn der Versicherte nach ärztlicher Überprüfung für mindestens 6 Monate seinen zuletzt ausgeübten Beruf nicht mehr ausüben kann.


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