Berufsunfähigkeitsversicherung – Anerkennung psychische Störungen

Die Berufsunfähigkeitsversicherung muss sich immer mehr mit psychische Störungen auseinandersetzen, denn diese Krankheiten haben längst die Spitze übernommen bei den Ursachen einer Erwerbsminderungsrente.

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Obwohl psychische Störungen immer mehr werden, tun sich die Berufsunfähigkeitsversicherungen schwer bei dieser Krankheiten die vereinbarte Rente auszuzahlen. Oft werden teure Gutachten fällig, da ist eine Rechtsschutzversicherung wichtig um sich keine Gedanken um die Kosten zu machen.

Unlängst war es Ralf Ragnick (ehemaliger Bundesligatrainer) der sich aus dem Geschäft zurückzog wegen einem Burnout und dadurch wurde dieser Krankheit wieder mehr Beachtung geschenkt und das zu Recht. Die Deutsche Rentenversicherung hat mitgeteilt dass es im Jahr 2011 von 178.000 bewilligten Renten wegen Erwerbsminderung fast 75.000 auf psychische Störungen zurückzuführen waren. Vor 5 Jahren waren es nur rund 55.000, die aufgrund psychischer Störungen eine Erwerbsminderungsrente bekamen. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung kann helfen den Lebensstandard zu halten, doch bei einem Burnout ist es oft ein Kampf mit der Versicherung bis diese die vereinbarte Rente bezahlt. Für diesen Kampf sollte man gleich noch eine Rechtsschutzversicherung abschließen, um auch teure Gutachten bezahlen zu können.

Krankheit Burnout

Ob es der Stress am Arbeitsplatz ist oder eine schwere Krankheit eines Familienangehörigen, es gibt genügend Gründe für ein Gefühl des überfordert sein oder einfach keine Kraft mehr zu haben. Dann bricht der Arbeitnehmer zusammen und im schlimmsten Fall ist ein zurückkehren an den Arbeitsplatz erst mal nicht mehr möglich. Die Regierung hat bekannt gegeben, dass im Jahr 2010 allein über 50 Millionen Krankentage aufgrund psychischer Erkrankungen von Arbeitnehmern genommen wurden.

Berufsunfähigkeitsversicherung bei Burnout

Bei der Krankheit Burnout tun sich die Versicherer nicht selten scher die BU-Rente auszuzahlen. Wie bei Ralf Ragnick, der inzwischen wieder einen Job angenommen hat, ist die Rückkehr ins Arbeitsleben möglich bei dieser Krankheit, zumindest nach einiger Zeit mit Therapie. Ist dies nicht möglich verlangt der Versicherer oft Gutachten, die teuer werden können. Wer dafür eine Rechtsschutzversicherung hat, der kann sich freuen, denn diese bezahlt in der Regel diese Gutachten. Besser ist es natürlich wenn die Rechtschutzversicherung nicht bei dem gleichen Versicherer abgeschlossen wurde.

Krankheit vor Abschluss Vertrag

Sind psychische Krankheiten vorhanden, ist es fast unmöglich eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Die Versicherer bieten dann manchmal die BU doch an aber mit einem Leistungsausschluss, der allerdings kritisch zu sehen ist. Egal welche Leistungen ausgeschlossen wurden, eine Krankheit die zur Berufsunfähigkeit führt, könnte theoretisch oft auf den Leistungsausschluss zurückgeführt werden. Deshalb einen Leistungsausschluss kritisch prüfen und lieber auf eine Alternativ Versicherung (schwere Krankheiten Versicherung) ausweichen.

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