Berufsunfähig Versicherung für Frauen

Wird man Berufsunfähig ist eine private Versicherung gut besonders für Frauen, die öfters psychisch erkranken als Männer.

Anzeige / Inserat
Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist für Frauen genauso wichtig wie für Männer. Durch die Entscheidung der EU am Jahresende geschlechtsneutrale Tarife von den Versicherern zu verlangen, werden Frauen sicher weniger für diese Absicherung bezahlen.

Die Versicherung zum Schutz für die Arbeitskraft, ist zweifelsohne wichtig wenn man sich die nackten Zahlen anschaut wie viel Erwerbstätige vor der Rente berufsunfähig werden. Dabei werden Frauen öfters berufsunfähig als Männer. Nach der Statistik erwischt es jeden Vierten, der vor der Rente berufsunfähig wird. Leider wird das Risiko berufsunfähig noch von den meisten unterschätzt, dabei können die Folgen schon dramatisch sein, denn nicht selten hängen vom Verdienst Finanzierungen ab oder Familien müssen ernährt werden.

Staat hilft wenig

Viele glauben vielleicht auch noch der Staat hilft bei Berufsunfähigkeit, doch weit gefehlt, die gesetzlichen Leistungen gibt es praktisch kaum noch für alle die nach 1961 geboren sind. Zuvor gab es schon noch eine gute Berufsunfähigkeitsrente im Fall der Fälle, die wurde aber nun in eine Erwerbsminderungsrente umgewandelt, die nie und nimmer reicht, wenn man auch nur annähernd seinen Lebensstandard halten will. Der Höchstsatz bei der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente liegt im Durchschnitt bei rund 750 Euro im Monat und damit knapp über der Grundsicherung in Deutschland.

Krankheiten mehr als Unfälle

Es sind nicht die Unfälle die für die Berufsunfähigkeit sorgen, sondern Krankheiten. Dabei werden Frauen öfters berufsunfähig wie Männer, weil sie häufiger psychisch erkranken. Nicht zuletzt ist es sehr wichtig bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung die Gesundheitsfragen richtig zu beantworten, bevor man was weglässt weil man es nicht mehr genau weiß, sollte man in den Antrag reinschreiben lassen, dass der Arzt angeschrieben werden muss, weil man nicht mehr 100 % genau eine Auskunft geben kann. Selbst wenn man nur einmal kurz behandelt wurde, weil man ein wenig depressiv war, weil sich der Lebenspartner getrennt hatte. Selbst wnen das schon Jahre her ist, muss dies angegeben werden, um später nicht Probleme zu haben, wenn man auf Leistungen aus der BU-Versicherung angewiesen ist. Wichtig ist auch noch das es grundsätzlich besser und billiger ist vom Beitrag her, je jünger und gesünder man eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließt. Viele die Jahre später gern eine solche Absicherung abschließen wollten, bekommen sie wegen irgendwelchen Krankheiten nicht mehr.

Frauen zahlen weniger ab Ende 2012

Ende 2012 müssen Versicherer neue geschlechtsneutrale Tarife einführen. Diese so genannten Unisex Tarife bringen gleiche Beiträge für Frauen und Männer unabhängig der Risikoeinstufung. Frauen mussten bisher mehr Beiträge als Männer bezahlen, weil sie die Gefahr berufsunfähig zu werden bei Frauen höher eingeschätzt wurde. Experten haben bei Frauen einen um rund 39 Prozent höheren Beitrag in der Berufsunfähigkeitsversicherung errechnet als bei Männern. Das bedeutet für Frauen könnte es sich lohnen bis Ende des Jahres zu warten obwohl dies auch ein Risiko ist, wenn man in dieser Zeit erkrankt.


Anzeige / Inserat

Ihre Gedanken...