Berufsunfähig Gründe Ursachen Versicherung
Fälschlicherweise denken Menschen bei der Gefahr einer Berufsunfähigkeit oft an einen Unfall und nicht an die weitaus häufigeren Gründe und Ursachen von Krankheiten. Wie wichtig dabei eine Versicherung sein kann, sollte man sich bewusst machen.
Die Gefahr berufsunfähig zu werden, wird oft unterschätzt und führt dann bei Eintritt einer Berufsunfähigkeit oft zu einem finanziellen Fiasko. Und die Gefahr einer Berufsunfähigkeit ist durchaus nicht als gering zu bezeichnen. Viele Menschen meinen ihnen wird schon nichts passieren und denken dabei oft an einen Unfall, was aber so nicht richtig ist. Unfälle können natürlich auch zu einer Berufsunfähigkeit führen aber die doch viel häufigeren Gründe für eine Berufsunfähigkeit sind Krankheiten. Bei den Krankheiten, die zu einer berufsunfähig führen, sind bei Angestellten mit fast 30 Prozent psychische Erkrankungen, was sicherlich mit unserer Leistungsgesellschaft zusammenhängt und wohl auch mit Problemen in der Familie.
Krankheiten am Skelett Mit fast 20 Prozent folgen Krankheiten an Skelett, Muskel und Bindegewebe, danach folgt mit 16 Prozent der Krebs während nur etwa 14 Prozent wegen Herz und Kreislauferkrankungen arbeitsunfähig werden.Damit soll auch gleich die Versicherung der Berufsunfähigkeit angesprochen werden. Inzwischen gibt es auf dem Markt, so genannte Dread Disease Versicherungen, die schwere Krankheiten abdecken aber eben nur diese und nicht die anderen Gründe für die Berufsunfähigkeit. Sinnvoll dürfte so eine Dread Disease Versicherung für Menschen, die eventuell keine Berufsunfähigkeitsversicherung bekommen aber dann sollte klar sein, dass wirklich nur ein Bruchteil der Gefahr von Berufsunfähigkeit abgesichert ist.
Nicht alle Tarife passen Auch bei dem Entschluss eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen ist es nicht so einfach die geeignete Police zu finden. Eine große Anzahl Versicherer und eine noch größere Anzahl an verschiedenen Tarifen gibt es auf dem Markt. Manche sind für bestimmte Berufsgruppen besser geeignet als andere und bei manchen Tarifen sollte man die Finger weg lassen, weil zum Beispiel die abstrakte Verweisung in den Bedingungen verankert ist.
Fachberater ist notwendig Es sollte ein Profi zu Rate gezogen werden, denn man sollte sich vorstellen wenn ein 35 Jähriger Mann berufsunfähig wird und eine private Berufsunfähigkeitsversicherung besitzt mit einer monatlichen Rente von 1.000 Euro, dann dreht es sich dabei bis zum Endalter 65 um insgesamt 360.000 Euro, was immerhin eine beachtliche Summe ist. Experten die den Kunden beraten unterliegen seit dem Mai 2007 der EU Vermittlerrichtlinie und bei diesen Beratungsgesprächen ist auch ein Beratungsprotokoll vom Experten zu erstellen, auf das der Kunde niemals verzichten sollte. In dem Protokoll soll vermerkt werden, wieso und warum der Profi ihnen diese Berufsunfähigkeitsversicherung empfohlen hat. Sollte sich dabei irgendwann später herausstellen, dass der Kunde falsch beraten wurde, ist dieses Beratungsprotokoll wichtig für den Kunden.
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