Beratungsprotokoll Änderungen

Der Verzicht auf die Beratung, bei einfachen Versicherungen und wenn der Kunde umfassend informiert, könnte nochmal geprüft werden. Das Beratungsprotokoll ist ab dem 22. Mai Pflicht für alle die Versicherungen im Außendienst verkaufen.

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Das Beratungsprotokoll ist im Rahmen der EU Vermittlerrichtlinien ab 22. Mai Pflicht. Der Kunde kann allerdings auf die Beratung verzichten, wenn er bereits informiert ist oder es sich um eine so genannte einfache Versicherung handelt.

Kunde muss unterschreiben

Dies muss der Kunde unterschreiben und er muss darüber informiert werden, dass er dadurch bei Schadensersatzforderungen Nachteile haben könnte. Genau dies kritisiert aber der Ombudsmann für Versicherungen Herr Wolfgang Römer. Er sieht den Verzicht auf Beratung vielleicht bei wirklich einfachen Versicherungen aber nicht bei Versicherungen die zum Beispiel der Altersversorgung dienen.

Nicht auf das Beratungsprotokoll verzichten

Es könnte sich zum Beispiel bei einer fondsgebundenen Lebensversicherung dazu führen, wenn der Kunde auf das Beratungsprotokoll verzichtet, dass er nicht auf die Gefahr hingewiesen wird, dass über die gesamte Laufzeit der Versicherung er allein das Risiko von Kursschwankungen trägt. Am Ende hat der Anleger eventuell einen großen Teil seines Geldes verloren, dass zur Altersversorgung verwendet werden sollte. Wolfgang Römer fordert deshalb auch Nachbesserungen am neuen Versicherungsvertragsgesetz. Einen wichtigen Satz hat der Ombudsmann noch hinzugefügt. Er ist der Meinung, dass eine deutschrechtliche Verzichtsmöglichkeit in Europa rechtswidrig ist. So könnte es bald so sein, dass bei Personenversicherungen es keinen Verzicht auf die Beratung geben darf.

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