Benzinklausel – Schaden wird abgelehnt

Die Benzinklausel wird oft angewandt wenn ein Schaden in Zusammenhang mit einem Fahrzeug verursacht wird. und dabei wird ein Schaden oft abgelehnt durch die private Haftpflichtversicherung.

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Die Benzinklausel hilft der privaten Haftpflichtversicherung in vielen Fällen den Schaden abzulehnen, nur die wenigsten können mit dem Wort *Benzinklausel* etwas anfangen. Nimmt ein Versicherungsnehmer ein motorisiertes Fahrzeug in Gebrauch, genau dann greift die Benzinklausel und der Schutz über die private Haftpflichtversicherung zählt nicht mehr.

Benzinklausel auch bei einem stehenden Fahrzeug

Gerichte gehen bei der Benzinklausel sogar soweit, dass der Fahrer das Auto nicht mal bewegen muss, trotzdem greift die Benzinklausel. Das Amtsgericht München hat in einem Fall gegen den Versicherungsnehmer entschieden. Er hatte sich in sein Fahrzeug gesetzt und dabei den Sitz nach hinten verstellt. Dadurch wurde der Laptop einer Mitfahrerin zwischen dem Vordersitz und der Rückbank eingeklemmt und beschädigt. Die private Haftpflichtversicherung des Verursachers weigerte sich den Schaden zu bezahlen.


Urteil Amtsgericht München Az. 222 C 16217/10

In solchen besonderen Fällen, kann sich der Versicherungsnehmer nur an die KFZ Versicherung wenden. Wenn die KFZ Versicherung allerdings solch einen Schaden übernimmt, kann sie den Versicherungsnehmer in eine höhere Schadensfreiheitsklasse einstufen und dann lohnt es sich in vielen Fällen nicht überhaupt den Schaden zu melden. Über die Benzinklausel haben schon viele Gerichte für die Versicherer entschieden, denn schon das Beladen und Entladen kann nach Ansicht vieler Richter als Gebrauch eingestuft werden.

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