Beitragsrückerstattung PKV oder Steuervorteil

Die Diskussion ob eine Beitragsrückerstattung für die PKV nichts mehr bringt, weil es inzwischen einen großen Steuervorteil gibt, kann nur im Einzelfall beantwortet werden.

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Derzeit tauchen im Internet Gerüchte auf, dass die Beitragsrückerstattung bei der PKV nachteilig sein könnte durch das Bürgerentlastungsgesetz. Durch das Bürgerentlastungsgesetzt können Privatversicherte die Beiträge zu rund 80 Prozent von der Steuer absetzen.

Beitragsrückerstattung

Einige Tarife in der PKV bringen dem Privatversicherten eine Beitragsrückerstattung, wenn dieser in einem Jahr keine Rechnungen einreicht. Das sind oft so 2 Monatsbeiträge, die man als Privatversicherter zurückbekommt. Deshalb macht es auch Sinn erst abzuwarten wie hoch die Rechnungen sind, bevor man die bei der privaten Krankenversicherung einreicht.

Steuervorteil

Die Basisversicherung kann von der Steuer abgesetzt werden. Die Beiträge für 1- Bettzimmer, Chefarztbehandlung oder sonstige Leistungen die nur Privatversicherte bekommen, kann man nicht absetzen. Man geht von 75 bis 80 Prozent der Beiträge aus, die man von der Steuer absetzen kann.

Beitragsrückerstattung oder Steuervorteil

Teilweise bekommt der Privatversicherte eine Beitragsrückerstattung von 500 Euro und wenn er in einem Jahr kaum Rechnungen hat, wird die Beitragsrückerstattung immer noch viel besser sein, als die Steuererleichterung. In Einzelfällen kann es natürlich auch schlechter für den Privatversicherten sein, je näher er der Selbstbeteiligung kommt. Bei einer Selbstbeteiligung von beispielsweise 750 Euro und vorhandenen Rechnungen von 700 Euro, ist es sicher besser die Rechnungen einzureichen, denn dann ist die Steuererleichterung höher als die Beitragsrückerstattung.


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