Beitragserhöhung private Krankenversicherung 2008 für Männer
EU Richtlinien bringen Veränderungen mit sich, so bringt nun auch das Allgmeine Gleichbehandlungsgesetz eine Umverteilung in der privaten Krankenversicherung mit sich. Manche können sich noch erinnern, wie die Gleichbehandlung von Männer und Frauen bei der Riester Rente umgesetzt wurde, das gleiche Prinzip wird 2008 in der privaten Krankenversicherung folgen.
Europäische Richtlinien müssen umgesetzt werden und so werden die Beiträge für die private Krankenversicherung im Jahr 2008, für Männer um einiges teurer. So fordert es die EU Richtlinie zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz. In der privaten Krankenversicherung waren die Beiträge für Frauen bisher immer höher, unter anderem wegen den Kosten für eine Schwangerschaft.
Mit dem Gleichbehandlungsgesetz soll dies zu Ende sein und dass beschert den Männern in der privaten Krankenversicherung höhere Beiträge.
Männer bezahlen mehr – Frauen weniger
Bis zum Ende des Jahres 2007 soll eine geschlechtsneutrale Verteilung der Kosten für Schwangerschaft und Mutterschaft sichergestellt sein. So wird wohl für Frauen der Beitrag in der privaten Krankenversicherung sinken, da ab 2008 alle die Kosten für Schwangerschaften tragen müssen.
Wie zu lesen ist, wird bei den Männern in der Krankenvollversicherung ein Anstieg des Beitrags um etwa 5 Prozent erwartet, bei den Zusatzversicherungen sogar 10 Prozent.
Mehr bezahlen für die gleiche Leistung – kein Sonderkündigungsrecht
Bei Beitragserhöhungen, die keine Leistungsverbesserung mit sich bringt, hat man normalerweise ein Sonderkündigungsrecht, was bei dieser Erhöhung nicht gegeben ist.