Beitragserhöhung meiner PKV – wie reagieren?

Eine Beitragserhöhung für die PKV bleibt nicht aus, denn egal ob gesetzlich oder Privatversichert, die Gesundheit wird teurer.

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Es ist egal ob man gesetzlich oder privat Versichert ist, die Gesundheitsversorgung wird teurer. Bei der gesetzlichen Krankenversicherung wird der Beitragssatz erhöht oder ein Zusatzbeitrag verlangt oder man muss plötzlich mehr für sein Medikament bezahlen. Bei der PKV ist es dagegen meistens eine Beitragserhöhung, die unterschiedlich ausfällt.

Wie reagieren nach einer Beitragsanpassung?

Nach einer Beitragserhöhung für die PKV sollte man auf keinen Fall irgendetwas überstürzen. Die Begründung der Privatkassen ist in der Regel ähnlich, es wird meistens auf die gestiegenen Kosten des Gesundheitswesens geschoben, doch dies ist bei einigen Privatkassen oft nicht der einzige Grund. Manche Privatkassen haben weniger Rückstellungen als andere und müssen deshalb auch eine höhere Beitragserhöhung vornehmen.

Kennzahlen vergleichen

Unter den Kennzahlen der PKV Gesellschaften lässt sich manchmal erahnen, welche Gesellschaft die höchsten Beitragserhöhungen vornehmen muss aber dies sollte ein Fachberater mit dem Interessierten durchsprechen. Den Fachberater auf alle Fälle auf die RFB Quote und auch die Verwaltungskosten Quote ansprechen.

Was tun?

Zuerst kann man bei der eigenen PKV anfragen ob es einen Tarif gibt mit ähnlichen Leistungen, der eventuell günstiger ist. Gibt es diese Möglichkeit nicht, kann man zwar über einen Wechsel nachdenken, doch man muss dann auch wissen, dass für die meisten Privatversicherten die Altersrückstellungen dann verloren sind. Erst bei den relativ neuen Krankenversicherungsverträgen kann ein Teil der Altersrückstellungen mitgenommen werden aber nur im Rahmen des Basistarifs. Die anderen Altersrückstellungen gehen weiterhin verloren. Wer schon sehr lange (über 10 Jahre) bei einer privaten Krankenversicherung versichert ist, der sollte sich den Wechsel genau überlegen, denn er verliert dann doch viel. Zudem ist es nicht sicher ob die neue Krankenversicherung auch den Antrag annimmt. Wer Krankheiten hat, kann auch abgelehnt werden und da reichen schon Rückenbeschwerden. Klar da gibt es noch den Basistarif, der ohne Gesundheitsfragen jeden aufnehmen muss, nur dieser Tarif ist teurer als die meisten anderen Tarife und hat absolut schlechte Leistungen.


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