Beitragsbemessungsgrenze sinkt 2011 – Einkommensgrenze PKV sinkt ebenfalls

Für gesetzlich Versicherte ist die Beitragsbemessungsgrenze wichtig, die Versicherungspflichtgrenze ist wichtig um von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung zu wechseln. Die Grenze für die GKV und die PKV sinkt im Jahr 2011 zum ersten mal in der Geschichte.

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Im nächsten Jahr sinkt die Beitragsbemessungsgrenze, die für gesetzlich Versicherte wichtig ist, aber auch die Versicherungspflichtgrenze sinkt, dieser Wert ist wichtig für Krankenversicherte, die bei einem Unternehmen angestellt sind und von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung wechseln wollen.

Beitragsbemessungsgrenze Jahr 2011

Die Beitragsbemessungsgrenze sinkt im Jahr 2011 von 45.000 Euro jährlich (monatlich 3.750 Euro) auf 44.550 Euro (3712,50 Euro). Die Beitragsbemessungsgrenze ist wichtig für die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung, denn nur bis zu dieser Grenze müssen Beiträge bezahlt werden. Allerdings muss der gesetzlich Versicherte der den Höchstbeitrag bezahlt trotz allem im Jahr 2011 mehr bezahlen für seine Absicherung. Der Höchstbeitrag steigt von 558,75 Euro auf 575,43 Euro, weil der Beitragssatz von 14,9 auf 15,5 Prozent erhöht wird.

Versicherungspflichtgrenze Jahr 2011

Die Versicherungspflichtgrenze ist die Einkommensgrenze, die gesetzlich Versicherte überschreiten müssen um in die private Krankenversicherung wechseln zu können. Diese Einkommensgrenze sinkt von 49.950 Euro im Jahr (monatlich 4162,50 Euro) auf 49.500 Euro ( 4.125,– Euro). Wer diese Einkommensgrenze überschreitet darf nach einem Jahr in die private Krankenversicherung wechseln. Diese Wechselfrist wurde von der Bundesregierung von 3 Jahren auf 1 Jahr verkürzt.

Wichtiges vor dem Wechsel

Viele die in die PKV wechseln, vergleichen nur den Preis und schauen dass sie im Krankenhaus Privatpatient sind, wenn es hoch kommt wird noch danach geschaut dass beim Zahnersatz möglich viel bezahlt wird, doch das alleine reicht nicht, will man es richtig machen. Es sollte ein Fachberater aufgesucht werden, der einen Vergleich von den meisten Krankenversicherungen gegenüberstellen kann. Zudem ist es wichtig die finanzielle Situation der Krankenversicherung sich anzuschauen, dazu gibt es Bilanzkennzahlen, einfach den Fachberater dazu ansprechen. Wer unten seine Daten eingibt bekommt einen ersten Überblick was er in etwa bezahlen muss, danach kann ein Fachmann vor Ort angefordert werden.


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