Beitragsbemessungsgrenze

Definition:  Die Beitragsbemessungsgrenze bezeichnet die Obergrenze der Höhe der Krankenkassen-Beiträge für gesetzlich Versicherte.

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15,5 Prozent vom Monatseinkommen eines gesetzlich Krankenversicherten fallen seit 01. Januar für die Krankenkasse an. Wer angestellt berufstätig ist, teilt sich die Kosten mit seinem Arbeitgeber, wer sich freiwillig gesetzlich versichert (ja, das gibt es), muss allein zahlen. Vor allem Großverdiener könnten es jetzt natürlich mit der Angst bekommen. Denn 15,5 Prozent von einem hohen Einkommen machen auch hohe Beiträge aus.

Keine astronomischen Kosten Aber diese Sorge ist unbegründet. Denn um zu verhindern, dass die Beiträge astronomische Höhen erreichen, gibt es die Beitragsbemessungsgrenze. Sie begrenzt die Beitragserhöhung ab einem bestimmten Einkommen. Ab einer bestimmten Einkommenshöhe, können demnach die Beiträge für die gesetzliche Krankenversicherung nicht mehr erhöht werden.

Jahr mit Seltenheitswert Im Jahr 2011 passiert hier jetzt etwas mit Seltenheitswert. Die Beitragsbemessungsgrenze sinkt. Ab einem Jahreseinkommen von 44.550 Euro bezahlt man als gesetzlich Versicherter in Ost und West den Krankenkassen-Höchstbetrag.


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