Beitrag Berufsunfähigkeitsversicherung ist abhängig vom Beruf

Der Beitrag für Berufsunfähigkeitsversicherung ist abhängig vom Beruf, bei Risikoberufen wie Fliesenleger, Dachdecker oder Gerüstbauer wird es richtig teuer.

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Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist inzwischen ohne Frage einer der wichtigsten Absicherungen für den Berufstätigen, doch nicht jeder bekommt diese Versicherung da es zum einen davon abhängig ist ob man gesund ist und es ist auch abhängig vom Beruf. Nicht selten wird ein Antrag auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgelehnt weil die Tätigkeit des Antragstellers zu den Risikoberufen gehört. Oder aber der Beitrag für eine BU-Versicherung ist so hoch das es fast nicht mehr bezahlbar ist.

Was sind Risikoberufe?

Risikoberufe sind eigentlich die Tätigkeiten bei denen der Arbeiter schwere körperliche Arbeiten täglich verrichten muss. Dazu gehören natürlich handwerkliche Berufs wie Fliesen- und Estrichleger oder Dachdecker und Gerüstbauer. In diesen Berufen ist es zu fast 70 Prozent wahrscheinlich dass der Arbeiter vor seinem Rentenalter berufsunfähig wird. Nur ein Arbeiter in diesen Risikoberufen wird kaum den Beitrag zur Berufsunfähigkeitsversicherung bezahlen können.

Einteilung der Berufe

Die Versicherer unterscheiden und differenzieren inzwischen viele Berufe, wer in hoch qualifizierten Tätigkeiten arbeitet wird den günstigsten Beitrag bekommen, weil eben nur geistig und sitzend gearbeitet wird. Eine Risikogruppe darüber sind kaufmännische Berufe angesiedelt, die zum Teil sitzend und nur leichte körperliche Tätigkeiten vom Arbeitnehmer fordert. Noch einmal eine Risikostufe sind Berufe die körperlich anstrengende Arbeiten fordert oder die Berufe die einen hohen Stressfaktor haben, wie der einer Erzieherin. Danach kommen die höchsten Risikoberufe, wie beispielsweise Dachdecker und Gerüstbauer.

Wichtige Einzelpunkte für den Vertrag

Sehr wichtig ist es bei der Vertragsgestaltung darauf zu achten, dass ein Verzicht auf die abstrakte Verweisung im Vertrag steht. Das bedeutet wenn der Versicherte in dem von ihm ausgeübten Beruf berufsunfähig wird, bekommt er auch die vereinbarte Rente. Wird darauf nicht geachtet, kann der Versicherte auf jeden anderen Beruf verwiesen werden. Ebenso wichtig ist auf die Nachversicherungsgarantie zu achten, wenn heute beispielsweise eine Berufsunfähigkeitsrente von 1.000 Euro ausreichend ist, kann es mit Familie und zwei Kindern viel zu wenig sein. Da Krankheiten wie Rückenschmerzen schon verhindern können dass man die BU Rente erhöhen darf, ist die Nachversicherungsgarantie mehr als wichtig.


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