Bei Unfall Gutachter einschalten – die Versicherung zahlt

Die modernen Autos machen es heute dem Laien oft schwer, einzuschätzen wie schwer ein Unfallschaden ist. Deshalb sollte man im Zweifel einen Gutachter einschalten, den zahlt in bestimmten Fällen die gegnerische Versicherung.

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Früher war alles besser. So hört man immer noch die Älteren unserer Gesellschaft jammern. Und – man muss es einfach zugeben – in vielen Fällen haben sie gar nicht mal unrecht. Fragt man z. B. die gelben Engel vom ADAC, sie freuen sich in der Regel, wenn sie ein älteres Automodell unter die Finger bekommen. Denn hier kann man ohne die ganze moderne Elektronik noch richtig was reißen im Pannenfall.

Plaste und Elaste, da blickt man nicht durch

Aber auch bei Unfällen macht die Elektronik den Betroffenen zu schaffen. Ein kleiner Kurzschluss und nichts geht mehr. Ein weiteres Problem sind hier aber auch die vielen Plastikteile, die unsere zeitgemäßen Wagen zu dem machen, was sie sind. Schnittig, schnell und schön. Aber bei so manchem Zusammenstoß lässt sich durch Plaste und Elaste gar nicht mehr abschätzen, wie schlimm der Crash tatsächlich war. Schramme oder Totalschaden? Für den Laien ist das kaum mehr ersichtlich.

Über der Bagatellgrenze

Deshalb rät der Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS) den Geschädigten eines Unfalls im Zweifelsfall einen Gutachter einzuschalten. Er kann die Schadenshöhe in aller Regel gut abschätzen, so dass man auch der gegnerischen Versicherung gegenüber eine sichere Handhabe hat. Liegt der Schaden über der sogenannten Bagatellgrenze von 1.000 Euro muss die Kosten für den Gutachter von der gegnerischen Versicherung getragen werden. Darunter ist meist ein Kostenvoranschlag einer Werkstatt ausreichend.

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