Bei Rahmenprogramm nicht gesetzlich unfallversichert

Auch auf einer Dienstreise ist nicht alles in der gesetzlichen Unfallversicherung abgedeckt. Das Rahmenprogramm fällt z. B. aus der Leistungspflicht raus.

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In unserem Land ist so gut wie alles geregelt. Oft – zugegebenermaßen nicht immer – zum Vorteil des Bürgers. So gibt es z. B. die gesetzliche Unfallversicherung, die dann einspringt, wenn man im Rahmen der Berufstätigkeit einen Unfall erleidet. Sie ist Teil der Sozialversicherungen in Deutschland. Durch sie sollen Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Gefahren verhütet, aber auch die Folgen von Unfällen aufgefangen werden.

unsere lieben Kleinen

Wegeunfälle auch bei Kindergartenkindern

Aufgabe der gesetzlichen Unfallversicherung ist es dann, die Gesundheit des verunglückten Arbeitnehmers wieder herzustellen bzw. die Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit des Patienten zu gewährleisten.

Versichert sind z. B. Wegeunfälle – also Unfälle, die auf dem Weg zur oder von der Arbeit geschehen oder die während der Arbeit passieren.

Versichert sind in Deutschland Beschäftigte, Kindergartenkinder, Schüler, Studenten und viele mehr. Leider ist oft nicht so ganz klar, was ein Arbeitsunfall ist. Und wie alle Versicherungen, versucht natürlich auch die gesetzliche Unfallversicherung um die Zahlung von Leistungen herumzukommen.

keine 24stunden
Kein 24stündiger Versicherungsschutz

Im Falle eines Arbeitnehmers auf Dienstreise, bekam der entsprechende Leistungsträger dann auch tatsächlich Recht.

In diesem besonderen Fall, hatte sich der Arbeitnehmer auf einer Dienstreise verletzt. Und zwar bei einem Fußballspiel. Die Schmerzen des Baumarktleiters waren sicher groß, als er sich bei dem Freundschaftsspiel das Knie verletzte. Er wand sich an die zuständige Berufsgenossenschaft und die verweigerte die Leistung, woraufhin der Arbeitnehmer klagte – und verlor.

Das Landessozialgericht erklärte die Entscheidung damit, dass die Versicherung keinesfalls einen 24stündigen Versicherungsschutz bei einer Dienstreise bieten müsse und das Fußballspiel „nur“ zum Rahmenprogramm gehörte. Er hätte die Teilnahme auch ablehnen können (Az.: L 3 U 64/06).

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