Bei falscher Sanierung kann es saftige Strafen hageln

Die Gewitterfront bei der Gebäudesanierung zieht sich immer mehr zu. Bei nachweisbaren Fehlern kann es zu Ausbrüchen kommen und saftige Strafen hageln. Für Immobilienbesitzer und somit Vermieter kann das emfpindlich teuer werden.

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Das Ansinnen, Energie sparen zu wollen, ist ansich äußerst löblich. Schließlich bieten sich in der Zwischenzeit zahlreiche Möglichkeiten, eine Immobilie erträglicher zu gestalten. Da wird dann losgelegt ohne sich vorher Gedanken darüber gemacht zu haben, ob das den gesetzlichen Richtlinien überhaut entspricht. Bewiesene Verfehlungen können Bußgeldsummen bis zu 50.000 Euro nach sich ziehen. Wer das als Besitzer einer Immobilie vermeiden will, sollte für eine sachgerechte Ausführung und Dokumentation der Vorgänge sorgen.

Wird der Energiesparordnung entsprochen, ist alles o.k. Clevere Hausbesitzer nutzen die vielfältigen Möglichkeiten, Energie in einem Objekt zu sparen: Dach dämmen, in eine neues Heizungssystem investieren oder neue Fenster einbauen lassen ist an sich ein lobenswerter Ansatz. Solange die Bestimmungen der Energiesparverordnung eingehalten werden, gibt’s auch nichts zu meckern und zu beanstanden. Doch falls nicht, reißen die saftigen Strafen richtige Löcher in den Haushaltsetat. Bis zu 15.000 Euro werden fällig, wenn der Vermieter auf Verlangen eines potenziellen Mieters den Energiesparausweis nicht vorlegen kann. Baufirmen drohen gar bis zu 50.000 Euro, wenn nicht nachgewiesen werden kann, dass Bau oder Umbau den gesetzlichen Vorgaben entspricht.

Sorgfalt ist eine gute Absicherung
Hausbesitzern ist in jedem Fall anzuraten, sämtliche Bescheinigungen der Baufirmen sorgfältig und damit wiederauffindbar zu archivieren. Zumal Baufirmen dazu verpflichtet sind, diese sogenannten Unternehmensbescheinigungen auszustellen. Wie gesagt, wenn Baufirmen diese gar nicht, zu spät oder auch noch falsch stellen, klingelts beim Fiskus in der Kasse.

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