BAV Information

Nun ist es auch amtlich, das die Sozialversicherungsfreiheit in der BAV über das Jahr 2008 hinaus bestehen bleibt und somit bleibt diese Art der betrieblichen Altersversorgung weiterhin attraktiv für Arbeitnehmer.

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Seit einiger Zeit war schon klar, dass die Sozialversicherungsfreiheit in der BAV (Betriebliche Altersversorgung) nicht gestrichen wird aber nun ist es auch offiziell. Der Bundestag hat letzte Woche zugestimmt, das die BAV auch über das jahr 2008 hinaus gefördert wird. Die ursprüngliche Planung die Sozialversicherungsfreiheit zu streichen hätte sicherlich der BAV geschadet, denn die Rentabilität der Betriebsrenten wäre in den Keller gegangen und somit auch unattraktiver für die Arbeitnehmer geworden.

Maximal 4 Prozent vom Bruttogehalt

Angestellt können weiterhin maximal 4 Prozent ihres Bruttogehalts bis zur Beitragsbemessungsgrenze steuerfrei und sozialversicherungsfrei in ihre betriebliche Altersvorsorge jährlich investieren. In Euro sind dies 2.520 Euro, die jährlich in die zusätzliche Altersversorgung fließen können. Zusätzlich können nochmal 1800 Euro jährlich in die BAV fließen, allerdings ist dieses Geld nur steuerbefreit und nicht sozialversicherungsfrei. Mit dem Beschluss wurde auch die Altersgrenze für junge Arbeitnehmer geringer. Die Anwartschaften auf die Betriebliche Altersrente gingen bisher verloren, wenn vor dem 30. Lebensjahr die Arbeitsstelle gewechselt worden ist. Diese Grenze wurde nun auf das Lebensalter von 25 Jahren gesenkt.

Bezahlt der Arbeitgeber mit in die Altersversorgung?

Arbeitnehmer sollten sich in ihrem Betrieb erkundigen, denn oftmals ist ihnen nicht bekannt, dass die betriebliche Altersversorgung in ihrem Betrieb schon besteht und eventuell bietet auch der Chef einen Arbeitgeber finanzierten Zuschuss für die BAV. Wenn der Arbeitgeber die Altersvorsorge mitfinanziert ist diese Art der Zusatzrente fast unschlagbar. Inzwischen muss auch jeder Arbeitgeber eine BAV dem Arbeitnehmer gewähren, so ist es gesetzlich verankert. In welcher Form und auch die Gesellschaft kann der Arbeitgeber allerdings bestimmen, was in manchen Betrieben Vorteile hat, da es oft rabattierte Gruppenverträge gibt. Das Prinzip der BAV ist einfach. Werden da beispielsweise 100 Euro monatlich eingezahlt, geht der Beitrag zur BAV vom Bruttogehalt weg und in der Spitze hat der Arbeitnehmer eine hohe Steuerlast. So werden inclusive der Sozialversicherungsersparnis aus diesen 100 Euro brutto sehr viel weniger. Oft wird daraus netto weniger als 50 Euro je nach Steuerlast. Informieren lohnt sich!

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One thought on “BAV Information

  1. Kommentar Autor
    Hubert Weise
    Ein Kommentar

    Ich bitte um Aufklärung.
    Ich muss für die Leistungen aus meiner Direktversicherung volle Krankenkassenbeiträge bezahlen, anscheinend weil die Direktvers. wie eine BAV angesehen wird, obwohl ich alle Prämien selber geleistet habe (kein Zuschuss vom Arbeitgeber). Ist das wirklich rechtens, seit wann ist das so, und giebt es da keinen Vertrauensschutz?
    Wäre schön, wenn Sie mir Infos zukommen lassen könnten.
    mit freundlichen Grüßen Hubert Weise

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