Bausparvertrag – Fristen für Zuschüsse beachten

Ein Bausparvertrag ist eine gute Möglichkeit für den eigenen Wohnraum Geld anzusparen. Dieses wird vom Staat mit einer Wohnungsbauprämie gefördert, die jedoch fristgerecht zum Jahresende beantrag werden muss. Daher gilt es die Fristen für Zuschüsse zu beachten.

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Für viele Deutsche ist das eigene Haus eine ideale Form für das Alter vorzusorgen. Hierfür gibt es Zuschüsse vom Staat, die zum Ende des Jahres beantragt werden müssen.

Starthilfe für junge Bausparer

Die Wohnungsbauprämie ist eine sehr effektive Hilfe zum Einstieg in das Bausparen vor allem für junge Sparer, die über ein zu versteuerndes Jahreseinkommen von bis zu 25.600 Euro (Singles) verfügen. Zahlt man zwischen 50 und 512 Euro auf den Bausparvertrag ein, so kann man 8,8 Prozent Wohnungsbauprämie jährlich erhalten, dies sind bis zu 45 Euro. Wurde der Bausparvertrag vor 2009 abgeschlossen, so gilt noch, dass die Wohnungsbauprämie spätestens nach einer Sperrfrist von sieben Jahre dem Bausparkonto gutgeschrieben wird. Seit dem Jahre 2009 gibt es diese Sperrfrist nicht mehr.

Gutschrift der Prämie bei Verwendung für eigenen Wohnraum

Die Gutschrift der Wohnungsbauprämie erfolgt dann, wenn die angesparte Summe aus dem Bausparvertrag für die Modernisierung, den Bau oder Kauf des eigenen Wohnraums verwendet wird. Eine Ausnahme sind Sparer unter 25 Jahren. Diese können nach sieben Jahren einmalig frei über die Verwendung des Bausparguthabens inklusive der Wohnungsbauprämie verfügen.

Vermögenswirksame Leistungen nutzen

Für viele Arbeitnehmer gibt es die Möglichkeit die Unterstützung durch den Arbeitgeber im Rahmen der vermögenswirksamen Leistungen bis maximal 480 Euro jährlich zu nutzen. Über das Finanzamt kann der Arbeitnehmer dann noch eine Arbeitnehmer-Sparzulage beantragen, wobei jährliche Einzahlungen bis zu 470 Euro mit neun Prozent gefördert werden, was einer Summe von 43 Euro jährlich entspricht.

Wenn der Arbeitgeber keine vermögenswirksamen Leistungen zahlt

Zahlt der Arbeitgeber keine vermögenswirksamen Leistungen zusätzlich zu seinem Gehalt, so kann der Arbeitnehmer mit dem Arbeitgeber vereinbaren, dass Teile seines Gehaltes als vermögenswirksame Leistungen gekennzeichnet direkt auf das Bausparkonto eingezahlt werden. Allerdings darf das zu versteuernde Jahreseinkommen für Singles 17.900 Euro und bei gemeinsamer Veranlagung von Paaren 35.800 Euro nicht überschreiten. Die Wohnungsbauprämie kann bis zwei Jahre nach Beendigung des Sparjahres beantrag werden. Die Arbeitnehmer-Sparzulage hat eine Frist für die Nachbeantragung von vier Jahren.

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