Basistarif – private Krankenversicherung – wenig Leistung
Die private Krankenversicherung muss seit Jahresbeginn einen Basistarif anbieten, der für viel Gesprächsstoff sorgt, er bietet wenig Leistung und ist sehr teuer.
Wer der privaten Krankenversicherung zuzuordnen ist, kann in den Basistarif gehen und darf dort nicht abgelehnt werden doch was bietet dieser Basistarif und wie viel Geld muss man dafür jeden Monat bezahlen? Ein Artikel bei Finanztest bringt es mit der Überschrift „Weniger Leistung für viel Geld“ eigentlich auf den Punkt.
Höchstbeitrag der gesetzlichen Krankenversicherung Der Beitrag im Basistarif liegt bei Erwachsenen überwiegend am Höchstbeitrag der gesetzlichen Krankenversicherung also rund 570 Euro im Monat. Im Basistarif gibt es auch Selbstbehalte von 300, 600 , 900 und 1200 Euro. Solche Selbstbehalte drücken im ormalfall den Beitrag anders im Basistarif, da bleibt der Beitrag gleich.Nur bei Tarifen mit Kindern können Eltern sparen, laut Finanztest. Bisher haben viele die sehr wenig Geld verdienen auf eine Krankenversicherung verzichtet, was seit Januar nicht mehr geht, denn nun muss jeder eine Krankenversicherung haben. Wer keine Krankenversicherung hat muss eine Strafe bezahlen.
Sozialamt muss oft mitbezahlen Durch die Beiträge für den Basistarif kann es sein, dass Selbstständige die nicht viel verdienen, hilfsbedürftig werden im Sinne der Sozialgesetzgebung. Dann muss nur noch die Hälfte des Beitragssatzes bezahlt werden. Sind die rund 280 Euro im Monat immer noch zu viel übernehmen die Sozialämter oder die Bundesagentur für Arbeit einen Teil des Beitrags zum Basistarif. Der Basistarif ist auch eine wichtige Komponente beim Wechsel mit Altersrückstellungen. Für Bestandsverträge ist es ab Jahresbeginn möglich einen Teil der Altersrückstellungen bei einem Wechsel mitzunehmen. Allerdings ist dieser Wechsel nachträglich noch erheblich erschwert worden, denn man muss bei dem neuen Versicherer für 18 Monate in diesem Basistarif bleiben, der ja schlechte Leistungen bietet aber sehr teuer ist.
Lohnt sich kaum Erst danach darf man in einen besseren Tarif wechseln. Da nur ein Teil der Altersrückstellungen mitgenommen werden darf, Experten sprechen von 30 bis 50 Prozent, sollte genau durchgerechnet ob dies überhaupt sinnvoll ist, denn neben dem Basistarif sollte auch an eine Anwartschaftsversicherung gedacht werden, die sicherstellt dass man nach den 18 Monaten noch in einen besseren Tarif wechseln darf. Eventuell ist es sogar besser gänzlich auf die Altersrückstellungen zu verzichten.
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