Basisrente für Freiberufler und Selbstständige
Die Basisrente für Freiberufler und Selbstständige ist mehr unter dem Namen Rürup Rente bekannt.
Die Basisrente für Selbstständige oder Freiberufler ist mehr unter dem Namen Rürup Rente bekannt und ist die Alternative für Selbstständige zur Riester Rente, welche die Selbstständigen in der Regel nicht nutzen können.
Selbstständige planen den Abschluss
Eigentlich hat man sich von der Rürup Rente viel versprochen, zumindest die Verkäufer hatten Hoffnung dass sich die Rürup Rente endlich mal durchsetzt aber weit gefehlt, auch am Jahresende ist da keine Änderung in Sicht. Die Condor Versicherungsgruppe hat mal eine Umfrage gestartet, bei der heraus kam das nur rund jeder zehnte Selbstständige die Basisrente bzw. Rürup Rente nutzt. Rund 15 Prozent planen wohl einen Abschluss aber der Boom der erwartet worden ist, blieb aus.
Dies mag an der Finanzkrise liegen und auch sicherlich an der Tatsache das viele das Produkt nicht kennen. Die Rürup Rente funktioniert über die nachgelagerte Besteuerung und hat dabei einige Schwächen aber auch Stärken. Heute Steuern sparen und dann später im Ruhestand die Rürup Rente versteuern kann durchaus Sinn machen.
Bis zu 40.000 Euro jährlich
Bis zu 40.000 Euro können Verheiratete in die Rürup Rente jährlich einbezahlen während es bei Singles lediglich die Hälfte davon möglich ist. Die Beiträge können ab dem Jahr 2010 mit 70 Prozent steuerlich geltend gemacht werden, dies erhöht sich pro Jahr um 2 Prozent bis die 100 Prozent erreicht sind.
Schwächen der Basisrente
Schwächen hat die Rürup Rente allerdings einige, denn sie ist nicht beleihbar, vererbbar und verkaufbar und verstirbt der Rürup Sparer in der Ansparphase verfällt das Geld zugunsten der Versichertengemeinschaft. Deshalb sollte eine Absicherung für Hinterbliebene in den Vertrag eingebaut werden.
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