Barmer Fusion mit der Gmünder Ersatzkasse (GEK)

Es ist die größte Fusion von zwei Krankenkassen mit der Gmünder Ersatzkasse (GEK) und der Barmer Ersatzkasse.

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Die Fusion der Barmer Ersatzkasse mit rund 6,8 Millionen Versicherten und der Gmünder Ersatzkasse mit rund 1,7 Millionen Versicherten ist sicherlich ein Gewinn für die gesetzliche Krankenversicherung und dieser Schritt von zwei recht großen Krankenkassen könnte auch eine Signalwirkung für andere Kassen haben. Seit der Gesundheitsfonds im Jahr 2009 eingeführt wurde, wächst der Druck auf kleine Krankenkassen. Die Anzahl der Krankenkassen ist seit dem letzten Jahr von 216 Krankenkassen auf auf rund 150 Krankenkassen geschrumpft. Der Zusammenschluss dieser beiden großen Kassen, bringt den Krankenkassen eine bessere Verhandlungsposition mit den Medikamenten Hersteller und natürlich auch gegenüber den Ärzten.

Entscheidung für Barmer

Die Techniker Krankenkasse war auch an der Gmünder Ersatzkasse (GEK) interessiert aber letztendlich hat man sich für die Barmer entschieden. Die GEK und die Barmer fusionieren, es handelt sich um keine Übernahme, die GEK hat zwar eine kleinere Mitgliederzahl aber mit einem Durchschnittsalter von 38,5 Jahren liegt die GEK rund 5 Jahre unter dem Durchschnittsalter aller gesetzlichen Krankenkassen. Zudem haben etliche GEK Mitglieder ein höheres Einkommen, was dann der Kasse auch mehr Beitrag einbringt.


Größte Fusion von Krankenkassen

Die Fusion der beiden Kassen ist die bisher größte Krankenkassenfusion die es jemals gab. Heute muss der Verwaltungsrat der Barmer noch zustimmen und wenn dann das Bundesversicherungsamt kein Ärger macht, ist die Fusion in trockenen Tüchern. Es werden dann bei der neuen großen Kasse fast 20.000 Mitarbeiter beschäftigt sein, denn angeblich sollen keine Mitarbeiter entlassen werden.

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