Bankschließfach als günstige Alternative zum Haustresor

Wenn die Urlaubssaison in Deutschland beginnt, beginnt auch die lukrativste Zeit für Einbrecher. Um Dokumente und Wertgegenstände zu schützen empfiehlt sich ein Bankschließfach, denn die aus dem Urlaub zurückgekehrten Opfer müssen oft feststellen, dass die Hausratversicherung nur begrenzt für gestohlene Dokumente und Wertgegenstände haftet, wenn diese nicht sicher in einem Safe verwahrt wurden.

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Seit Jahrzehnten brechen sie in verlassene Wohnungen und Häuser ein und entwenden Schmuck, Bargeld und andere Wertgegenstände der Urlauber. Besonders ärgerlich ist der Verlust von wichtigen Dokumenten und wertvollen Erinnerungen. Einen teuren Haustresor, um seine Wertgegenstände zu schützen, kann sich nicht jeder leisten. Bankschließfächer, in denen Wertgegenstände während der Urlaubszeit gelagert werden können, sind sehr beliebt. Zum einen weil die Sicherheitsstandards bei Banken hoch sind und zum anderen ein Bankschließfach meist mit einer gewissen Summe gegen Wasserschaden, Feuer und Raub versichert ist. Die meisten Banken vermieten diese Fächer nur an die eigenen Kunden.

Kosten von einem Bankschließfach

Ein Bankschließfach in der Größe eines Aktenordners kostet ab 40 € aufwärts im Jahr. Auch größere Fächer, die dann mehr kosten, können gemietet werden. Allerdings sollte man sich frühzeitig um ein Fach kümmern oder sich in eine Warteliste eintragen lassen, falls kein Fach mehr frei ist, da sie in der Urlaubszeit sehr gefragt sind.

Mit Fotos die Wertgegenstände dokumentieren

Wichtig kann es auch sein, im ganzen Haus und Anbauten seine Elektrogeräte, Inhalte von Schränken oder Schubladen, seine Dokumente und Schmuckstücke zu fotografieren, um im Schadensfall Belege für den Verlust zu haben. Die Fotos sind ebenso in einem Schließfach oder bei Verwandten besser aufgehoben. Auch die Dokumentation der Gegenstände, die man auf eine Reise oder den Urlaub mitnimmt, kann sich im Schadensfall lohnen. Denn sie gehören zum Haushalt und sind in der Hausratsversicherung mitversichert.

Wer hat Zugriff auf das Schließfach?

Im Normalfall hat nur der Schließfachmieter Zugriff auf den Inhalt des Schließfaches. Sie können häufig nur mit einer Chipkarte und einem dazugehörigen PIN geöffnet werden. Allerdings können im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens Staatsanwaltschaft und Polizei bei dringendem Tatverdacht mit einem Durchsuchungs- oder Beschlagnahmebeschluss Auskunft über das Bankschließfach erhalten.

Stirbt der Inhaber des Schließfaches muss die Bank, neben den Angehörigen, auch das Finanzamt über das Fach informieren.

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