Ballonfinanzierung

Definition:  Ballonfinanzierung ist ein Begriff aus der Autofinanzierung.

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Ein neues Auto ist eine schöne Sache. Neben der Sicherheit beim Fahren und verbrauchsarmer Technik, ist ein Neuwagen aber vor allem auch ein Statussymbol. Wer einen hat, zeigt, dass er ein gutes Auskommen hat, dass es einem trotz allgemeiner Krise wirtschaftlich gut geht.

Auch Raten sind nicht umsonst Wer jetzt ins Autohaus geht, erkennt schnell: So ein Statussymbol hat seinen Preis. Kaum einer kann heute einen Neuwagen bar und auf einen Schlag bezahlen. Deshalb hat sich der so genannte Finanzkauf schon lange etabliert. Man nimmt das neue Auto mit und bezahlt in monatlichen Raten den hohen Preis, der dann natürlich noch ein bisschen teurer wird, weil auch die Ratenzahlung nicht umsonst ist.

Drei-Wege-Variante Eine neue Variante der Fahrzeugfinanzierung ist die so genannte Ballonfinanzierung. Dabei sind die monatlichen Raten mit 200 bis 300 Euro ausgesprochen niedrig. Allerdings muss sich der Finanzierungsnehmer klar darüber sein, dass das dicke Ende – der Ballon – nach kommt. Ist die Laufzeit abgelaufen, muss er nämlich die Schlussrate bezahlen. Und die ist meist hoch. Wer sie nicht leisten will oder kann, kann den Wagen dann zurückgeben (ähnlich wie beim Leasing). Fällig wird dann aber die Wertminderung durch die Nutzung. Eine andere Möglichkeit ist eine erneute Umwandlung der Abschlussrate in einzelne Raten. Dann werden aber erneut Zinsen fällig. Ein anderer Name für Ballonfinanzierung ist Drei-Wege-Finanzierung.


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